Ein 77 Jahre alter Pensionist aus Althofen im Bezirk St. Veit an der Glan ist Opfer einer perfiden Betrugsmasche geworden. Der Mann verlor dabei fast 100.000 Euro.
Bereits Anfang Mai erhielt der Kärntner einen Anruf auf seinem Handy. Der unbekannte Täter gab sich als Sicherheitsmitarbeiter seiner Bank aus. Dem Pensionisten wurde erzählt, sein Handy sei gehackt worden und nun seien dringend Sicherheitsmaßnahmen notwendig.
Die Betrüger überzeugten den 77-Jährigen schließlich, mehrere Codes weiterzugeben und sogar Kryptowährungskonten anzulegen. Damit aber nicht genug: Kurz darauf wurde ein Bote zum Haus des Mannes geschickt. Dieser holte gleich drei Bankomatkarten ab.
In weiterer Folge kam es in einem anderen Bundesland zu mehreren Bargeldbehebungen. Der entstandene Schaden liegt laut Polizei bei knapp unter 100.000 Euro.
Die Polizei ermittelt nun und warnt gleichzeitig vor einer neuen Welle solcher Betrugsanrufe. Dabei geben sich die Täter nicht nur als Bank-Mitarbeiter aus, sondern auch als Polizisten. Ziel sei immer dasselbe: Die Opfer um ihr Erspartes zu bringen.
Besonders in Kärnten hätten solche Fälle in den vergangenen Tagen stark zugenommen, so die Polizei.