Es ist ein Thema, über das jeden Sommer aufs Neue diskutiert wird: Soll man seinen Pool befüllen, obwohl eine Wasserknappheit drohen könnte? Viele Gemeinden in ganz Österreich warnen davor, inzwischen geht man in Bad Bleiberg (Kärnten) einen anderen Weg.
Die Gemeinde bietet dem Rest des Bundeslandes Unterstützung bei der Befüllung, privater Pools an. Dies hat jedoch einen Preis – 2,99 Euro kostet der Kubikmeter Thermalwasser, berichtet die "Kleine Zeitung".
An Wasser würde es der Gemeinde selbst nicht mangeln. Zudem hat es eine natürliche Grundtemperatur von 26 Grad und bietet damit hervorragende Badeverhältnisse. Lediglich um den Transport des Wassers müssten sich die Käufer selbst kümmern.
Besonders während der Corona-Zeit konnte die Gemeinde mit dem Geschäftsmodell sehr gut verdienen. Seither würde das Interesse ansteigen. Die Quelle, die nun für Einnahmen sorgt, wurde vor über 70 Jahren eher zufällig entdeckt. In einen Stollen drang damals Wasser, welches sich später als Thermalquelle herausstellen sollte.
Zudem biete das Thermalwasser auch heilende Effekte. Es kann vor allem bei Gelenkerkrankungen, bei Gebrechen an der Wirbelsäule, des Bewegungsapparates oder Herz-Kreislauf-Systems förderlich wirken. Dennoch empfiehlt die Gemeinde, dies vorher mit einem Arzt abzuklären. Bei Interesse könne man sich telefonisch bei der Gemeinde melden.