Details im Prozess enthüllt

"Esse Raclette, trinke Wein" – dann wird Marius gefasst

Noch beim Essen und Wein überrascht die Polizei Marius Borg. Die Festnahme schildert der Kronprinzen-Sohn im Prozess emotional.
Heute Entertainment
26.02.2026, 13:14
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Tag 15 im Prozess gegen den Sohn von Mette-Marit bringt den Gerichtssaal an seine Grenzen. Die Vorwürfe wiegen schwer: Gewalt, Drogen und schwere Sexualdelikte.

Seit dem Sommer 2024 reißen die Schlagzeilen nicht ab. Marius Borg Høiby sitzt in Untersuchungshaft. Im Falle einer Verurteilung drohen ihm bis zu 16 Jahre Haft.

Ex-Freundin erhebt schwere Anschuldigungen

Am Donnerstag nehmen gleich mehrere zentrale Figuren im Saal Platz. Neben seinem leiblichen Vater Morten Borg, der nur zusieht, sagt auch Ex-Freundin Nora als Klägerin aus. Sie wirft ihm Missbrauch vor.

Unter Tränen schildert der 29-Jährige vor Gericht: "Ich habe alle Freunde verloren, niemand will mehr Kontakt mit mir haben."

1997 kam Marius Borg Høiby zur Welt – er ist der erstgeborene Sohn von Prinzessin Mette-Marit und Morten Berg.
IMAGO/TT

"Diese Monster von Menschen"

Auch der Boulevardpresse richtet er deutliche Worte aus: "Diese Monster von Menschen, die dort arbeiten..."

Im Fokus steht zudem sein Verhalten bei den polizeilichen Vernehmungen. Warum blieb er so verschlossen. Høiby spricht von permanenter Angst vor Indiskretionen. "Das legt sich wie ein Dämpfer über alles. Und es kommt ja wirklich alles an die Öffentlichkeit." Die Furcht vor Leaks habe sein Aussageverhalten maßgeblich geprägt.

Festnahme beim Raclette

Besonders eindrücklich beschreibt er seine Festnahme. Noch vor dem Zugriff habe ihn sein damaliger Anwalt angerufen. Mehrere große Zeitungen hätten die Verhaftung bereits als Tatsache gemeldet. "Er rief an und sagte: 'Du, jetzt hat auch Aftenposten angerufen und sagt, du seist verhaftet.' Ich antwortete: 'Nein, ich sitze hier, esse Raclette und trinke Wein.' Kurz darauf trat die Polizei mit Sturmhauben, Schilden und Rammböcken die Tür ein."

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