Der Prozess gegen Marius Borg Høiby (29) läuft aktuell am Bezirksgericht Oslo und sorgt seit Tagen für Hochspannung. Dem Sohn von Kronprinzessin Mette-Marit werden schwere Sexualdelikte, Gewalt und zahlreiche weitere Straftaten vorgeworfen – insgesamt 38 Anklagepunkte.
Am Donnerstag stand er erneut stundenlang im Zeugenstand, der Zeitplan geriet dabei deutlich ins Wanken.
Richter Jon Sverdrup Efjestad machte seinem Unmut offen Luft: "Ich bin sichtlich gestresst." Grund ist der enge Terminplan – die Aussagen von Marius und seiner Ex-Partnerin Nora Haukland dauerten länger als vorgesehen.
Eigentlich war der Prozess auf rund sieben Wochen angesetzt und sollte eigentlich mit 19. März enden, nun musste sogar ein zusätzlicher Verhandlungstag eingeschoben werden.
Während Anwältin Heidi Reisvang weiter nachhakte, wirkte der Richter laut Medienberichten zunehmend genervt – und das vor vollem Saal.