Der Strafprozess gegen Marius Borg Høiby (29), den Sohn von Norwegens Kronprinzessin Mette-Marit (52), ist in vollem Gange. Seit dem 3. Februar 2026 muss sich der 29-Jährige im Amtsgericht von Oslo wegen insgesamt 38 Anklagepunkten verantworten.
Wie jetzt bekannt wurde, ist es während der ersten Verhandlungswoche zu einem ernsten medizinischen Notfall gekommen. Laut der norwegischen Zeitung "Se Og Hør", soll Marius Borg Høiby in einem Hinterzimmer des Gerichtsgebäudes in Oslo zusammengebrochen sein.
Auch Marius' Anwalt, Petar Sekulic, bestätigte den Vorfall und erklärte, es habe einige Zeit gedauert, bis sich sein Mandant wieder erholt habe. Der Jurist verwies darauf, dass die vergangenen Tage für den Angeklagten äußerst belastend gewesen seien.
"Wie alle im Gerichtssaal gesehen haben, hatte er eine sehr anstrengende Woche. In seiner ersten Zeugenaussage gab er selbst zu verstehen, dass er stark medikamentös behandelt wurde", so Sekulic zu Se og Hørder.
Bereits vor Prozessbeginn hatten die Verteidiger betont, dass Høiby gesundheitlich angeschlagen sei. Nach einer vierten Festnahme kurz vor dem Start der Verhandlung, unter anderem wegen mutmaßlicher Körperverletzung, Bedrohung mit einem Messer und eines Verstoßes gegen ein Kontaktverbot, verbrachte er sogar zwei Nächte im Krankenhaus.
"Aber zum Glück geht es ihm jetzt besser, und nachdem die erste Woche nun vorbei ist, sind sowohl Marius als auch wir zufrieden mit dem guten Start", sagte der Anwalt des Norwegers.