Neue Unterlagen sorgen für Wirbel um Sarah Ferguson. Laut einem Bericht von "People" soll die Ex-Ehefrau von Andrew Mountbatten-Windsor im Jahr 2009 Kontakt zu Jeffrey Epstein aufgenommen haben, während dieser in Palm Beach eine Haftstrafe verbüßte.
Damals war er wegen der Anbahnung von Prostitution verurteilt worden, darunter auch mit einer Minderjährigen.
Aus vom US-Justizministerium veröffentlichten Dokumenten geht ein Austausch über die Bewerbung einer Kinderhilfsorganisation hervor. Die Absenderadresse ist geschwärzt, doch die "Daily Mail" berichtet, dass Ferguson hinter den Nachrichten stecken soll.
Ausgelöst wurde der Kontakt offenbar durch eine E-Mail eines saudischen Investors, der sich für ein Treffen in der Royal Lodge in Windsor bedankte und seine Stiftung vorstellte. Diese Mail wurde an Epstein weitergeleitet. Dieser schlug daraufhin eine PR-Idee vor, angelehnt an den US-Armee-Slogan "Be All You Can Be", jedoch mit stillenden Müttern statt Soldaten. Die mutmaßliche Absenderin reagierte mit den Worten: "Hat Ihnen eigentlich schon mal jemand gesagt, dass Sie ein Genie sind?"
Unterdessen gerät auch Andrew Mountbatten Windsor stärker ins Visier. Am 19. Februar wurde er vorübergehend festgenommen. Ermittler prüfen, ob er Epstein während seiner Zeit als britischer Handelsgesandter vertrauliche Informationen zugespielt haben könnte. Nach rund elf Stunden kam er wieder frei.
Mitten im neuen Wirbel meldet die "Daily Mail", dass sich Sarah Ferguson in die Schweizer Klinik Paracelsus Recovery zurückgezogen habe. Eine unabhängige Bestätigung steht bislang aus.