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Heftiger Moment: Vater von Opfer spricht Marius an

Bewegender Moment im Prozess gegen Marius Borg Høiby (27): Am Dienstag betritt erstmals der Vater des dritten mutmaßlichen Opfers den Zeugenstand.
Heute Entertainment
17.02.2026, 19:15
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Der Prozess gegen Marius Borg Høiby, den Sohn von Norwegens Kronprinzessin Mette-Marit, nimmt eine neue, emotionale Wendung. Am Montag sagte der Vater des dritten mutmaßlichen Opfers aus und schilderte eindringlich, wie seine Tochter ihm von ihrer Begegnung mit Marius berichtet hatte.

"Sie sagte, dass sie den Prinzen in der Stadt getroffen habe", erklärte der Mann vor Gericht. Ein Begriff, der im Saal sofort Wirkung zeigte. Wichtig dabei: Marius war zwar immer Teil der Königsfamilie, gehört aber nicht zum norwegischen Königshaus und trägt offiziell keinen Prinzentitel.

"Falls Marius Vater wird..."

Während der Vater aussagte, blickte er immer wieder in Richtung des Angeklagten. Marius sitzt nur wenige Meter entfernt zwischen seinen Anwälten, den Kopf gesenkt, den Blick auf seinen Notizblock gerichtet. Augenkontakt vermeidet er konsequent.

Besonders eindrücklich wurde es, als der Zeuge seinen eigenen Gefühlszustand schilderte – und dabei einen klaren Seitenhieb auf Marius setzte. Seine Worte hallten im Saal nach:
"Falls Marius eines Tages Vater wird, wird er wahrscheinlich genauso für seine Kinder empfinden wie ich."

Ein Satz, der still, aber unmissverständlich war – und der die emotionale Fallhöhe des Prozesses deutlich machte.

Kurz darauf wurde sichtbar, womit sich Marius während der Aussage beschäftigte: Auf seinem Notizblock zeichnet er einfache, wirre, bunte Kreise. Beobachter werten das als Versuch, sich abzulenken. Möglicherweise, um niemandem im Saal in die Augen sehen zu müssen.

Der Moment zeigt, wie angespannt und persönlich der Prozess mittlerweile geworden ist. Nicht juristische Details, sondern menschliche Perspektiven und Emotionen prägen zunehmend das Bild im Gerichtssaal.

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