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EU-Land zahlt dir 80.000 Euro, wenn du auf Insel ziehst

Irland möchte mehr Menschen auf seine teils abgelegenen Inseln locken. Dafür winken interessierten Personen bis zu 80.000 Euro.

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    Eine weitere Insel aus dem Portfolio ist Árainn Mhór (englisch Arranmore). Hier leben etwas mehr als 400 Menschen, am zweitmeisten aller erwähnter Inseln.
    Eine weitere Insel aus dem Portfolio ist Árainn Mhór (englisch Arranmore). Hier leben etwas mehr als 400 Menschen, am zweitmeisten aller erwähnter Inseln.
    Wikimedia/Donald MacDonald; CC BY-SA 2.0

    Es gibt insgesamt 154 Inseln, die zu Irland gehören. Viele davon sind abgelegen, etwas unwirtlich und (fast) gänzlich verlassen. Dagegen möchte die irische Regierung nun etwas unternehmen: Mit dem Projekt "Our Living Islands" wollen die Iren mehr Menschen auf diese Inseln locken. Konkret geht es dabei um 23 Inseln, die nicht mit Brücken mit dem Festland verbunden sind.

    Interessierte Personen können dabei über 80.000 Euro verdienen. Tatsächlich ist das Geld aber nicht so leicht verdient, wie es auf den ersten Blick scheint: Es handelt sich dabei um einen Zuschuss, mit dem leerstehende und baufällige Häuser restauriert werden sollen. Ähnliche Konzepte, bei denen Häuser aber für einen Spotpreis verkauft werden, gibt es beispielsweise in Italien.

    Eine entscheidende Voraussetzung

    Damit du das Geld beantragen kannst, musst du bereits ein Haus auf einer dieser Inseln besitzen. Dieses muss vor 1993 erbaut worden sein und seit mindestens zwei Jahren leer stehen. Dazu kommt, dass das Geld nur für ganz konkrete Dinge benutzt werden darf: Isolierung, strukturelle Verbesserungen, aber auch andere Renovierungsarbeiten wie Ausmalen, Böden ausbessern und so weiter.

    Eine ähnliche Aktion mit Zuschuss von bis zu 30.000 Euro gibt es bereits für das irische Festland, sie heißt "Croí Cónaithe". Die Auszahlungen für die Inseln sind allerdings höher: Man geht davon aus, dass eine Sanierung auf den Inseln aufwändiger und teurer wird, da die nötige Infrastruktur oft fehlt.

    Beim Projekt geht es aber um viel mehr als nur ums Renovieren: Auch die Infrastruktur soll damit nachhaltig verbessert werden, genauso wie die Gesundheitsversorgung, Bildungsmöglichkeiten und die Internetabdeckung auf den Inseln.

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