Bei allen Neuwagen

EU macht Alkohol-Wegfahrsperre ab Juli zur Pflicht

Neuwagen müssen in der EU ab Juli verpflichtend mit einer Schnittstelle für Alkohol-Wegfahrsperren aus dem Werk rollen.
Newsdesk Heute
28.05.2026, 22:07
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Springt bald der Motor nicht mehr an, wenn man ein paar Schlucke Bier zu viel getrunken hat? Die Voraussetzungen dafür wird es ab Juli jedenfalls geben. Denn ab dann müssen in der Europäischen Union alle Neuwagen mit einer Schnittstelle zum Anschluss von Alkohol-Wegfahrsperren ausgestattet sein.

Konkret geht es um eine standardisierte Schnittstelle für Alkolocks. Das System misst vor dem Starten den Alkoholgehalt in der Atemluft des Fahrers. Liegt dieser über dem erlaubten Grenzwert, springt das Auto nicht an.

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Kontrolle von Wiederholungstätern

Die neue Pflicht gilt vorerst nicht für den Einbau selbst, sondern nur für die technische Vorbereitung. Hersteller müssen ihre Fahrzeuge entsprechend ausrüsten. Damit soll der nachträgliche Einbau einfacher und günstiger werden.

Die EU will damit die Zahl schwerer Verkehrsunfälle senken. Alkohol am Steuer zählt laut Verkehrsexperten weiterhin zu den häufigsten Ursachen für tödliche Crashs auf Europas Straßen. Besonders Wiederholungstäter sollen mit den Systemen künftig stärker kontrolliert werden können.

In mehreren Ländern Realität

Schon jetzt kommen Alkohol-Wegfahrsperren in mehreren Ländern zum Einsatz – etwa bei verurteilten Alko-Lenkern. In Österreich wird seit Jahren über einen breiteren Einsatz diskutiert. Mit der neuen EU-Regel könnte das Thema nun deutlich schneller Fahrt aufnehmen.

Neben den Alkolocks schreibt die EU mittlerweile auch weitere Sicherheitsassistenten vor. Dazu zählen unter anderem Müdigkeitswarner, Notbremsassistenten und intelligente Tempolimits.

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