Die EU-Kommission will, dass Schnellzüge zwischen den wichtigsten Städten in Europa viel schneller unterwegs sind. Am Mittwoch wurde in Brüssel ein neuer Aktionsplan für Hochgeschwindigkeitszüge vorgestellt.
Das Ziel: Bis 2040 sollen die wichtigsten Bahnknotenpunkte mit Zügen verbunden sein, die mindestens 200 km/h fahren. Das würde zum Beispiel bedeuten, dass man mit dem Zug von Berlin nach Kopenhagen statt sieben nur noch vier Stunden braucht.
Laut Plan sollen vor allem die grenzüberschreitenden Zugverbindungen schneller werden. Dafür will die EU bis 2027 verbindliche Zeitpläne festlegen. Außerdem soll gemeinsam mit den Ländern und der Wirtschaft eine Strategie entwickelt werden, wie das Ganze finanziert werden kann.
Weitere Maßnahmen sind bessere Voraussetzungen für Investitionen, einfachere Systeme für grenzüberschreitende Tickets und Buchungen sowie mehr Förderung für Forschung und Entwicklung.
Die Kommission hat auch ihren Plan für nachhaltige Transportinvestitionen (STIP) präsentiert. Dabei geht es um Investitionen in erneuerbare und CO2-arme Treibstoffe, vor allem für Flugzeuge und Schiffe.
Um die eigenen Ziele zu schaffen, braucht es laut Kommission bis 2035 rund 20 Millionen Tonnen nachhaltiger Treibstoffe. Dafür werden Investitionen von rund 100 Milliarden Euro notwendig sein, schätzt die Kommission.