Ex-Austria-Trainer Fink glaubt nicht an Entlassung

Bild: GEPA-pictures.com
Trotz Erfolglosigkeit und dem Abrutschen auf den letzten Tabellenplatz sagt Thorsten Fink: "Ich glaube, dass ich noch nicht dran bin."

Blauer Himmel, herrlicher Sonnenschein und angenehme 14 Grad. Auch in der Schweiz kündigte sich am Wochenende der Frühling an. Für Fußballtrainer beginnt im Frühling die heiße Phase.

Zu heiß wurde es in Luzern. Dem FCL wurde die Tabellensituation zu ungemütlich und er entließ Trainer René Weiler am Sonntag. Ist Thorsten Fink der nächste Super-League-Trainer, der gehen muss?

Drei Spiele in der Rückrunde, drei Niederlagen, 3:14 Tore, Rang zehn: Das ist die Schreckensbilanz der Hoppers nach dem ersten Frühlingswochenende. GC steckt tief in der Krise. Und wo eine Krise herrscht, wird fast immer auch der Trainer hinterfragt. Wenn der wie Fink von 26 Ligaspielen 17 verliert, sowieso.

Präsident spricht in der Kabine Klartext

Er spüre noch Rückendeckung von den Verantwortlichen, sagte Fink am Sonntag nach dem schwachen 0:1 im Kellerduell gegen Xamax. Den Ärger des Präsidenten, der nach dem Spiel in der Kabine Klartext sprach und mehr Leidenschaft verlangte, versteht Fink. "Das war die Message, die auch ich weitergegeben hätte", so der Ex-Austria-Trainer.

Auch die aufkeimende Kritik an seiner Person kommt für ihn nicht überraschend. "Wenn man öfter verliert, steht man als Trainer immer in der Kritik. Aber ich bin superoptimistisch und total motiviert, den Verein wieder nach oben zu führen."

Viel geleistet, aber "nicht punktemäßig"

Wieviel Optimismus bringen aber seine Vorgesetzten in der Clubleitung auf? In der Vergangenheit war es nicht weit her mit der Zuversicht: 2017 musste Pier-Luigi Tami gehen, 2018 trennte sich Stephan Anliker von Murat Yakin und holte stattdessen Fink.

"Ich glaube, dass wir gute Arbeit geleistet haben – nicht tabellarisch oder punktemäßig", sagte Fink, "aber wir haben Vieles für den Club mitgeregelt, damit er auf einer guten Basis dasteht. Und da habe ich auch meinen Teil dazu beigetragen. Ob ein anderer das besser machen kann, müssen andere entscheiden. Und wenn, dann ist das halt so. Ich würde dem Club Gutes wünschen, aber ich glaube, dass ich noch nicht dran bin. Ich habe noch Feuer, um das Ruder herumzureißen mit dieser Mannschaft."

(eted)

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