Ein Wiener Hobbyfußballer soll über mehrere Jahre rund 1,8 Millionen Euro leichtgläubiger Anleger verspielt haben, darunter Anwälten, Szene-Gastronomen und Models – wir berichteten.
Nach monatelangen Ermittlungen hat die Staatsanwaltschaft Wien bereits Anklage gegen den 27-Jährigen eingebracht, der sich nach wie vor auf freiem Fuß befindet. Verhandelt wird die Mega-Causa laut "Heute"-Infos schon am nächsten Mittwoch am Landl.
Wie der Verteidiger des talentierten Ex-Mittelfeld-Spielers gegenüber "Heute" betonte, leidet der durchtriebene Döblinger an einer "diagnostizierten Spielsucht" und befände sich deswegen bereits in Therapie. Seine Stunden besuche er aktuell regelmäßig, er halte sich (neuerdings) an alle Spielregeln und ins Ausland soll sich der Halb-Algerier auch nie abgesetzt haben.
Beim Prozess – bei dem sich zahlreiche Privatbeteiligte erwartet werden – soll der Angeklagte den Opfern zudem Schadenswiedergutmachung anbieten. Der Jurist könnte auch darauf hoffen, das durch etwaige Rückzahlungen des Online-Wettanbieters zu finanzieren, bei dem nachweislich hohe Summen in den Sand gesetzt wurden. Für den Beschuldigten gilt die Unschuldsvermutung.