Mit 88 Jahren

Ex-Ministerin Rita Süssmuth ist gestorben

Die frühere Bundestagspräsidentin Rita Süssmuth ist im Alter von 88 Jahren gestorben. Sie galt als Wegbereiterin der Deutschen Einheit.
Newsdesk Heute
01.02.2026, 15:59
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Die frühere deutsche Bundestagspräsidentin Rita Süssmuth ist im Alter von 88 Jahren gestorben. Sie verstarb am Sonntag, wie der Bundestag mitteilte.

Die aktuelle Bundestagspräsidentin Julia Klöckner würdigte Süssmuth auf X als "eine der bedeutendsten Politikerinnen" des Landes. Ihr Tatendrang und ihre Beharrlichkeit hätten beeindruckt und viele inspiriert.

Besonders in Erinnerung geblieben sei ihr ein persönliches Gespräch nach Klöckners Wahl zur Bundestagspräsidentin, das sie als außergewöhnlich intensiv beschrieb. Klöckner hob Süssmuth zudem als "leidenschaftliche Vordenkerin in der Frauen- und Familienpolitik" hervor. Bis zuletzt habe sie sich mit großer Energie für eine stärkere Repräsentanz von Frauen in den Parlamenten eingesetzt.

Als wegweisend bezeichnete Klöckner auch Süssmuths Engagement im Kampf gegen Aids. Sie habe sich klar gegen Ausgrenzung gestellt und entscheidende Grundlagen für eine erfolgreiche HIV-Prävention geschaffen. Ihre Haltung sei geprägt gewesen von Empathie, Respekt und Nächstenliebe.

"Rita Süssmuths markante Stimme wird unserem Land fehlen", schrieb Klöckner weiter. Ihr Wirken werde bleiben – und sei zugleich Auftrag, offen, ehrlich und beharrlich weiterzumachen, ganz in ihrem Sinne.

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