Weitere Österreicher in Haft

Ex-ÖSV-Star verhaftet! Israel stoppt Gaza-Hilfsboote

Israels Marine hat den Großteil einer internationalen Gaza-Hilfsflotte gestoppt. Unter den 250 Festgenommenen befinden sich auch drei Österreicher.
Newsdesk Heute
19.05.2026, 21:10
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Israel hat nach eigenen Angaben den Großteil einer internationalen Gaza-Hilfsflotte gestoppt. Wie israelische Medien berichten, brachte die Marine bis Dienstag mehr als 40 der insgesamt 57 Boote der "Global Sumud Flotilla" unter ihre Kontrolle. Rund 250 Aktivisten seien westlich von Zypern festgenommen worden.

Drei Österreicher unter Festgenommenen

Laut "Global Sumud Österreich" befanden sich darunter auch drei österreichische Staatsbürger. Die Organisation erklärte, die Aktivisten seien von israelischen Soldaten "überfallen und entführt" worden. Laut Berichten soll sich unter den Festgenommenen auch der ehemalige ÖSV-Star Julian Schütter befinden. Der 28-Jährige war bereits in der Vergangenheit als Pro-Palästina- und Klimaaktivist in Erscheinung getreten.

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Am Nachmittag stoppte die israelische Marine demnach auch jenes Schiff, auf dem sich der letzte verbliebene österreichische Aktivist befand. Das Boot sei rund 150 Seemeilen vor Gaza in internationalen Gewässern gekapert worden. Bereits zuvor seien laut der österreichischen Gruppe eine Frau und ein Mann aus Österreich von israelischen Sicherheitskräften festgenommen worden.

Schwester irischer Präsidentin an Bord

Unter den Festgenommenen soll sich auch Margaret Connolly befinden, die Schwester der irischen Präsidentin Catherine Connolly. "Es ist sehr beunruhigend, und ich mache mir große Sorgen um sie, und auch um ihre Kollegen an Bord", sagte die Präsidentin laut dem Sender RTE. Irlands Regierungschef Michael Martin bezeichnete die Festnahme irischer Staatsbürger laut der Nachrichtenagentur PA als "inakzeptabel".

Die Organisatoren der Protestaktion sprachen von einer "Entführung" der Aktivisten. Nach ihren Angaben seien weiterhin zehn Boote auf dem Weg in Richtung Gazastreifen unterwegs. Das israelische Außenministerium wiederum sprach von einer Provokation. Zudem seien auf den bisher kontrollierten Schiffen keine humanitären Hilfsgüter gefunden worden.

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