Ex-Teamgoalie erklärt das Scheitern bei der EM 2016

EX-ÖFB-Teamgoalie Robert Almer im EURO-Duell mit Portugals Superstar Cristiano Ronaldo.
EX-ÖFB-Teamgoalie Robert Almer im EURO-Duell mit Portugals Superstar Cristiano Ronaldo.Bild: GEPA-pictures.com
Als Geheimfavorit vieler Experten scheiterte Österreich bei der EURO 2016 bereits in der Vorrunde. Jetzt erklärt der ehemalige Team-Torhüter Robert Almer, warum es beim Turnier in Frankreich nicht lief.
Bei der EM 2016 wollte Österreichs Fußball-Nationalmannschaft Europas Spitzenteams aufmischen und für eine Überraschung sorgen – nach einem 0:2 gegen Ungarn, einem 0:0-Remis gegen den späteren Turniersieger Portugal und einer bitteren 1:2-Pleite gegen Island setzte es für Alaba, Arnautovic und Co. aber bereits das Aus in der Vorrunde.

"Vielleicht hat das eine oder andere Prozent gefehlt, weil wir uns zu sicher waren, den Aufstieg zu schaffen", versucht sich der ehemalige Teamgoalie Robert Almer im "Laola1"-Talk in einer Erklärung und gesteht ehrlich ein: "Es war eine besondere Drucksituation, mit der wir nicht ganz zurechtgekommen sind."



CommentCreated with Sketch. zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Ein Problem für den heute 36-Jährigen war die damalige Erwartungshaltung. "Sowohl die der Öffentlichkeit als auch die eigene war sehr hoch." Das Turnier selbst wird für den Austria-Keeper und Deutschland-Legionär aber immer unvergesslich bleiben. "Es war das Größte, was ich als Fußballer erlebt habe."

Aber was traut Almer seinen Nachfolgern bei der wegen der Coronavirus-Pandemie auf 2021 verschobenen EM zu? "Vielleicht sind wir nächstes Jahr reifer, vielleicht sind manche Spieler weniger fit. Das kann man nicht sagen, ob die Verschiebung ein Vor- oder Nachteil für uns sein werden. Bei so einem Turnier müssen ganz viele Dinge zusammenpassen."



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