AK geht vor Gericht

"Existenzbedrohend" – Arbeiter muss um Lohn kämpfen

Sie waren am Verzweifeln: Nach der Kündigung eines Arbeiters wussten er und seine Familie nicht mehr weiter. Die Arbeiterkammer musste einschreiten.
13.10.2026, 03:00
Loading...
Angemeldet als Hier findest du deine letzten Kommentare
Alle Kommentare
Meine Kommentare
Sortieren nach:

Kommentare neu laden
Nach oben
Hör dir den Artikel an:
00:00 / 02:45
1X
BotTalk

Nachdem das Dienstverhältnis aufgelöst worden war, erhielt der Lagerarbeiter lediglich die Endabrechnung. Seine Ansprüche wurden aber nicht ausbezahlt – obwohl Beschäftigte in jedem Fall Anspruch auf das bereits verdiente Entgelt haben.

Für den Betroffenen und seine Angehörigen war die Situation "existenzbedrohend", berichtet die Arbeiterkammer OÖ. Denn der Mann musste seinen privaten Zahlungsverpflichtungen nachkommen.

"Heute" auf Google als bevorzugte Quelle festlegen

Er ließ die Vorgehensweise nicht auf sich sitzen und schaltete die AK-Experten ein. Diese intervenierten gleich zweimal beim Unternehmen – ohne Erfolg. Daraufhin brachten sie eine Klage beim Landesgericht Linz ein.

Erst als das Gericht der Firma einen Zahlungsbefehl zugestellt hatte, überwies sie den offenen Lohn und die anteiligen Sonderzahlungen. In Summe waren es etwas mehr als 4.000 Euro brutto.

"Unterstützen vor Gericht"

AK-Präsident Andreas Stangl rät Arbeitnehmern, die gekündigt wurden, sich so schnell wie möglich an den Betriebsrat, die Gewerkschaft oder die Kammer zu wenden. "Wenn unsere Mitglieder um ihre arbeitsrechtlichen Ansprüche gebracht werden, unterstützen wir sie, wenn es sein muss, auch vor Gericht."

red, 13.10.2026, 03:00
Weitere Storys