Konkret rechnet der Profi vor: Wer seinen Verbrauch um rund 20 Prozent senkt, zahlt unterm Strich so viel, als würde der Liter statt zwei Euro nur 1,60 Euro kosten. Grundlage dafür ist vor allem der Fahrstil.

"Für die Spritkosten spielen zwei Komponenten eine Rolle: Der Spritpreis und der Verbrauch. Mit einem spritsparenden Fahrstil kann man sich viel Geld sparen, insbesondere in Zeiten wie diesen", erklärt Michael Schwendinger vom Verkehrsclub Österreich.
Vor allem auf der Autobahn lässt sich viel herausholen. Wer statt 130 km/h nur 110 fährt, spart im Schnitt rund 16 Prozent Sprit. Bei Tempo 100 sind es laut Daten des Umweltbundesamts sogar etwa 23 Prozent weniger Verbrauch.
Neben dem Tempo spielt auch die Fahrweise eine große Rolle: vorausschauend fahren, früh vom Gas gehen und möglichst niedrigtourig unterwegs sein, rät Schwendinger. Auch unnötiges Gewicht im Auto erhöht den Verbrauch – besonders Dachboxen gelten als echte Spritfresser.
Wer zusätzlich kurze Strecken vermeidet und stattdessen zu Fuß geht oder aufs Rad umsteigt, kann weiter sparen.
Der Hintergrund: Laut einer aktuellen VCÖ-Analyse kostet Diesel mittlerweile in 15 EU-Staaten mehr als zwei Euro pro Liter, Eurosuper in fünf Ländern.