Ein Gasleck hat am Montagnachmittag den Verkehr in Wien massiv beeinträchtigt. Rund um den Matzleinsdorfer Platz kam es zu Sperren und Staus. Zur Sicherheit wurde auch die Stromversorgung in dem Gebiet unterbrochen, Hunderte Haushalte waren betroffen – "Heute" berichtete.
Ersten Informationen der Wiener Netze zufolge dürfte eine Baufirma bei Arbeiten auf der U2-Baustelle die Gashauptleitung beschädigt haben. Die Wiener Netze waren rasch im Einsatz, um den Schaden zu beheben. Das Leck konnte am Nachmittag zumindest provisorisch abgedichtet werden. Wegen Explosionsgefahr wurde die Bevölkerung gewarnt. Rauchen und offenes Feuer waren tabu.
Für zusätzliche Probleme sorgte ein großflächiger Stromausfall: Rund um den Matzleinsdorfer Platz gab es mehrere Stunden lang keinen Strom, weil er aus Sicherheitsgründen abgedreht wurde. Hunderte Haushalte in Teilen von Wieden, Margareten und Favoriten waren betroffen.
Auch der Verkehr brach zeitweise zusammen. Der Gürtel war zwischen Matzleinsdorfer Platz und Südtiroler Platz in beide Richtungen gesperrt. Die Folge: erhebliche Staus im gesamten Umfeld. Autofahrer wurden aufgefordert, den Bereich großräumig zu meiden.
Am späten Nachmittag wurden alle Spuren wieder freigegeben und die Staus lösten sich langsam wieder auf.
Auch die Wiener Öffis waren von dem Gasleck und den nötigen Arbeiten betroffen: Die Linien 1, 6, 18 und 62 mussten umgeleitet oder kurzgeführt werden. Die Badner Bahn fuhr zeitweise nur eingeschränkt.