Überraschende Aussage

F1-Ikone: "Würde nicht gern mit Verstappen arbeiten"

Günther Steiner, einstiger Kult-Teamchef in der Formel 1, ist für klare Aussagen bekannt. So auch zu Vierfach-Weltmeister Max Verstappen.
Sport Heute
09.05.2026, 06:30
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Red Bull arbeitete sich am Grand-Prix-Wochenende von Miami nach dem mehr als durchschnittlichen Saisonstart nur langsam aus der Krise heraus. Max Verstappen landete immerhin im Großen Preis auf dem fünften Rang. Derweil sorgte sein Teamkollege Isack Hadjar für Schlagzeilen. Der Franzose schied früh im Rennen aus, war danach fuchsteufelswild, schlug verärgert auf seinen RB22 ein. Was Hadjar da vor sich hin fluchte, ist nicht bekannt, er hatte die Funkverbindung zum Team geschlossen. Schon im Qualifying zuvor hatte der Sieger von 71 Formel-1-Rennen seinen Teamkollegen um rund eine Sekunde abgehängt.

Es scheint so, als würde der nächste Teamkollege bei den Bullen am so starken Vierfach-Weltmeister aus den Niederlanden zerbrechen. So wie zuvor bereits Pierre Gasly, Alexander Albon, Sergio Perez, zuletzt auch Liam Lawson und Yuki Tsunoda. Hadjar könnte jedenfalls an der Übermacht Verstappens zerschellen.

"Würde nicht gerne mit Max arbeiten"

"Max macht das mit dir", erklärte der einstige Haas-Teamchef Günther Steiner in seinem "Red Flag"-Podcast. Und ließ aufhorchen: "Ich würde nicht gerne mit Max arbeiten. Es ist wieder das alte Thema. Red Bull ist die Max-Show", so der Kult-Teamchef aus Südtirol in seiner unverkennbar direkten Art.

Dabei hatte der Ex-Teamchef, der mittlerweile auch als TV-Experte tätig ist, gehofft, dass der bei den Racing Bulls so unbekümmert auffahrende Hadjar dem übermächtigen Verstappen Paroli bieten könnte – wohl vergebens. "Wir haben gehofft, dass es diesmal anders läuft. Aber ich glaube nicht, dass sich daran etwas ändert", so Steiner. Mit dem Miami-Update am RB22 könnte das Momentum endgültig zugunsten Verstappens gekippt sein.

Gleichzeitig dürfe auch Hadjar nicht dermaßen aufbrausend reagieren. "Er hat kurz die Kontrolle verloren. Er ist gecrasht, da bringt es nichts, sich selbst weh zu tun und auf das Lenkrad zu schlagen", so Steiner.

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