Christian Horner könnte schon bald sein Comeback in der Formel 1 feiern. FIA-Präsident Mohammed Ben Sulayem machte nun deutlich, dass er den früheren Red-Bull-Teamchef zurück im Fahrerlager sehen will.
Der 52-Jährige war im vergangenen Sommer bei Red Bull ausgeschieden und aufgrund einer Konkurrenzklausel vorerst von einem neuen Job in der Königsklasse ausgeschlossen. Diese Sperre ist inzwischen ausgelaufen. Horner wurde zuletzt bereits mit Aston Martin, Alpine und Ferrari in Verbindung gebracht.
"Wir vermissen ihn in diesem Sport – und ich vermisse ihn auch", sagte Ben Sulayem am Rande des Miami-GP. Er stehe weiterhin regelmäßig mit Horner in Kontakt. "Er war gut für das Team und gut für die Formel 1. Wir würden ihn willkommen heißen."
Der FIA-Präsident ist überzeugt, dass Horner bald wieder auftauchen wird. "Wenn jemand wie er zurückkommt, dann wirkt es so, als wäre er nur auf Urlaub gewesen", meinte Ben Sulayem.
Auch Horner selbst hatte zuletzt keinen Hehl daraus gemacht, dass er wieder in die Formel 1 zurückkehren möchte. "Ich habe noch offene Rechnungen in der Formel 1", sagte der Brite bereits im Jänner. Sein Abschied bei Red Bull sei nicht so verlaufen, wie er es sich vorgestellt habe. Der Eklat um die Sexting-Affäre mit einer ehemaligen Mitarbeiterin hatte rund um den österreichischen Rennstall einen langen Rechtsstreit und Machtkampf ausgelöst.
Allerdings stellte Horner auch klar, dass für ihn nicht irgendein Projekt infrage komme. "Ich komme nur für etwas zurück, das gewinnen kann", betonte der langjährige Teamchef, der mit Red Bull insgesamt 14 WM-Titel holte.
Laut Berichten soll Horner außerdem nur an einem Engagement interessiert sein, bei dem er auch Anteile am Team erhalten könnte. Damit wird die Auswahl möglicher Arbeitgeber deutlich kleiner.
Ben Sulayem sieht dennoch gute Chancen auf ein Comeback: "Mit seiner Geschichte und seiner Bilanz muss man seine Qualitäten nicht hinterfragen. Er war immer ein Charakter dieses Sports."