Aufregung in der Formel 1! Ferrari-Star Charles Leclerc hat Red-Bull-Pilot Hadjar vor dem Großen Preis der USA in Austin scharf attackiert. Der Grund: eine gewagte Aussage des Franzosen über Weltmeister Max Verstappen.
Hadjar hatte behauptet, Verstappen hätte den Grand Prix von Singapur in einem Ferrari sogar mit noch größerem Vorsprung gewonnen. Damit wollte der Franzose unterstreichen, dass Red Bull beim jüngsten Rennen keineswegs das schnellste Auto im Feld gehabt habe. Der Vierfach-Champion aus den Niederlanden hatte das Rennen von der Pole Position aus gewonnen und stets unter Kontrolle gehabt.
Bei Leclerc kam diese Behauptung überhaupt nicht gut an. "Ich halte es für völligen Blödsinn, solche Dinge zu behaupten", wetterte der Monegasse in Austin. Dann legte er nach: "Isack hat keine Ahnung, was für ein Auto wir fahren. Und ich habe keine Ahnung, was für ein Auto er fährt."
Verstappen hatte das Rennen in Singapur von der Poleposition aus mit sieben Sekunden Vorsprung auf Leclerc gewonnen. Mercedes-Shootingstar Andrea Kimi Antonelli landete auf Rang drei. Der Ferrari-Pilot konnte den Niederländer während des Rennens nicht ernsthaft unter Druck setzen.
Für das kommende Rennwochenende in Austin erwartet Leclerc erneut einen engen Kampf. "Das Feld liegt so eng beieinander, dass es für uns sehr, sehr schwierig ist, eine Prognose abzugeben", erklärte der Ferrari-Star. Entscheidend sei vor allem, das eigene Auto optimal auszunutzen.
Einen möglichen Favoriten hat Leclerc dennoch ausgemacht: Mercedes. Die Silberpfeile hätten zuletzt weniger gezeigt, als Ferrari ihnen zugetraut habe. Sollte Mercedes sein volles Potenzial ausschöpfen, könnten die Silberpfeile laut Leclerc "deutlich vor allen anderen liegen". Andernfalls rechnet er mit einem packenden Kampf an der Spitze.