Vor dem Großen Preis der USA in Austin schlägt Max Verstappen Alarm! Der viermalige Formel-1-Weltmeister übt heftige Kritik am Zustand der Rennstrecke und warnt sogar vor möglichen gesundheitlichen Folgen für die Fahrer.
Der Niederländer ist mit dem Zustand des "Circuit of the Americas" alles andere als zufrieden. Besonders die zahlreichen Bodenwellen sind dem Red-Bull-Star ein Dorn im Auge.
"Ich liebe diese Rennstrecke, ich liebe diese Stadt. Es ist eine der schönsten Strecken und einer der besten Orte, an die man kommen kann. Aber die Unebenheiten, die es hier gibt, sind inakzeptabel", polterte Verstappen vor dem Rennwochenende.
Die bisherigen Ausbesserungsarbeiten hätten das Problem nicht gelöst. Für den 29-Jährigen seien diese lediglich "ein Pflaster auf ein viel größeres Problem". Der Untergrund der Strecke müsse dringend verstärkt werden.
Der Circuit liegt auf einem Boden, der sich durch unterschiedliche Wetterbedingungen verschieben kann. Für Verstappen ist das allerdings keine ausreichende Erklärung. Die Verantwortlichen hätten seiner Meinung nach schon längst handeln müssen.
Besonders drastisch fiel seine Warnung mit Blick auf die körperliche Belastung aus: "Ich freue mich also wirklich nicht darauf, dort zu fahren – schon allein wegen meiner Wirbelsäule."
Das Problem sei schließlich seit Jahren bekannt. "Ich habe darüber gescherzt, bevor ich herkam, aber das ist eigentlich kein Scherz. Das wird schon seit Jahren angesprochen, und jetzt gerät es langsam außer Kontrolle", kritisierte der Red-Bull-Pilot.
Sportlich könnte das Rennwochenende in Texas für eine historische Entscheidung sorgen. Mercedes-Jungstar Kimi Antonelli (20) hat bereits die erste Chance, sich zum jüngsten Formel-1-Weltmeister aller Zeiten zu krönen. Dafür benötigt der Italiener allerdings einen Sieg und entsprechende Patzer seiner Titelrivalen.