Alarmstimmung beim Formel-1-Dominator! Mercedes hat die Saison 2026 mit sechs Grand-Prix-Siegen in Folge eröffnet und liegt in beiden Weltmeisterschaften weiterhin komfortabel vorne. Doch die Konkurrenz hat den Rückstand deutlich verkürzt. Zuletzt gewann Max Verstappen mit Red Bull die Rennen in Malaysia und Singapur.
"Wir wissen, dass uns ein echter Kampf bevorsteht", warnt Mercedes-Vize-Teamchef Bradley Lord. Ferrari und Red Bull hätten ihre Autos zuletzt entscheidend verbessert. Während die Konkurrenz immer stärker werde, müsse Mercedes erst wieder das volle Potenzial aus dem eigenen Boliden herausholen.
Besonders unangenehm: Das jüngste Update für den W17 brachte offenbar nicht den erhofften Fortschritt. Die neuen Teile machten das Auto schwieriger zu fahren. Beim Grand Prix in Singapur setzte Mercedes deshalb sogar auf zwei unterschiedliche Versionen. George Russell fuhr mit dem älteren Paket, Kimi Antonelli mit den neuen Komponenten.
Dazu kamen zuletzt mehrere Rückschläge. Antonelli crashte im Qualifying von Baku, Russell wurde in Malaysia von einem Defekt an der Antriebseinheit gestoppt. Wegen eines anschließenden Komponentenwechsels musste der Brite in Singapur vom Ende des Feldes starten. Die jüngsten drei Rennwochenenden verliefen für Mercedes damit alles andere als nach Plan.
Vor dem Grand Prix in Austin rechnet Mercedes-Technikchef Simone Resta mit einem engen Vierkampf. Neben Red Bull und Ferrari müsse man auch McLaren auf der Rechnung haben. "Man kann an keinem Wochenende wirklich sicher sein, wer das stärkste Team sein wird", erklärt der Italiener. Trotz der Probleme bleibt er zuversichtlich: Mercedes habe bereits mehrfach bewiesen, dass man wieder ganz vorne mitfahren könne.