Nach enttäuschenden Saisonen bei Red Bull und einem Jahr Pause ist Perez 2026 in die Formel 1 zurückgekehrt. Der Mexikaner bildet gemeinsam mit dem ebenso routinierten Valtteri Bottas die Fahrerpaarung bei Neueinsteiger Cadillac. Perez hat immerhin zwei 14. Plätze zu Buche stehen – durchaus Erfolge für das Neueinsteiger-Team.
Die Auftritte im unterlegenen Cadillac haben Perez wieder ins Rampenlicht gebracht. Er wurde mit einigen Mittelständler-Teams in Verbindung gebracht: Vor allem mit Haas und Williams. Doch einem Bericht der spanischen "Marca" zufolge sind es nicht die starken Auftritte, die Perez von Cadillac wegbewegen könnten, sondern dessen Angst, vor die Tür gesetzt zu werden. Deshalb schaue sich der 36-Jährige gerade um, heißt es.
Cadillac hatte sich für die erste Saison in der Formel 1 bewusst für eine routinierte Fahrerpaarung mit Perez und Bottas entschieden. Doch kommende Saison, heißt es, könnte das US-Team dann eine ganz andre Richtung einschlagen und die Fahrerpaarung deutlich verjüngen.
So nannte das Blatt den US-Piloten Colton Herta und das brasilianische Top-Talent Rafael Camara als Kandidaten bei Cadillac. 'Herta, der aktuell in der Formel 2 um die nötigen Superlizenzpunkte fährt, gilt schon jahrelang als Cadillac-Kandidat, will das Team doch einen US-Fahrer holen. Camara ist Ferrari-Junior und könnte deshalb seine Chance bekommen, die Scuderia ist schließlich Motoren-Lieferant des US-Teams.
Perez würde demnach vor allem auf Williams einen Blick werfen. Dort gilt Carlos Sainz aufgrund der anhaltenden sportlichen Talfahrt der letzten Monate und der fehlenden Perspektive als besonders abwanderungswillig, wurde bei Alpine und Audi ins Spiel gebracht. Sein Cockpit könnte dann eben Perez übernehmen.
Doch die Frage dabei ist: Wird das Cockpit überhaupt frei? Denn aktuell ist kein Cockpit für einen möglichen Sainz-Wechsel zu haben.