Er rüttelt Team auf

Mercedes-Star mit Warnung: "Kann Geschichte sein"

Formel-1-Star George Russell lässt aufhorchen. Der Mercedes-Star sprach eine eindringliche Warnung an sein Mercedes-Team aus.
Sport Heute
11.08.2026, 13:06
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Elf Formel-1-Rennen sind in der Saison 2026 absolviert, die Motorsport-"Königsklasse" ist in der Sommerpause. Bisher war ein Team dabei deutlich überlegen: Mercedes. Acht Rennsiege gingen auf das Konto der "Silberpfeile", Shootingstar Andrea Kimi Antonelli führt die Fahrer-WM überlegen an, hat genau 50 Punkte Vorsprung auf Verfolger Lewis Hamilton im Ferrari.

Doch Achtung. Denn drei der letzten fünf Grands Prix gingen nicht an Mercedes. Ferrari und auch McLaren haben deutlich auf das zu Saisonbeginn so überlegene Team aufgeholt, haben den Abstand klar verkürzt.

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Russell-Warnung

Das sieht auch Mercedes-Ass George Russell so. Der fordert sein Team nun auf, ja nicht nachzulassen – eine Warnung in Richtung der Fabrik in Brackley. "Wenn das nächste Update nicht funktioniert oder Ferrari ein großes Update bringt oder nur ein kleines Glied in der Kette nicht mehr funktioniert, dann kann dieser Erfolg plötzlich Vergangenheit und Geschichte sein", wurde Russell gegenüber "RacingNews365" deutlich. Eine Ansage, die sicherlich auch einen deutlichen Hintergrund hat: Der Brite war nämlich als eigentlicher WM-Favorit in die Saison gegangen, hofft wohl nun darauf, das Ruder noch herumreißen zu können. Dafür braucht es aber auch einen nach wie vor überlegenen Mercedes-Boliden. Sein Rückstand auf Teamkollege Antonelli sind immerhin bereits 59 Punkte.

Der komfortable Vorsprung von Mercedes kann schnell weg sein. Das weiß auch der 28-Jährige. Und er weiß wohl auch um die Tendenz der letzten Wochen. "Wir haben eine extrem widerstandsfähige und fokussierte Gruppe an Menschen, die von Daten und Performance angetrieben sind", so der Brite. Der gleichzeitig aber auch mit Blick auf seinen Rennstall meinte: "In den schwierigen Phasen hat sich das Team nicht besonders niedergeschlagen gefühlt, alle haben sich auf den Prozess, die Performance und die Verbesserung konzentriert."

Deshalb betonte Russell: "Man darf in den guten Zeiten nicht selbstgefällig werden, und in den schlechten Zeiten darf man nicht zu negativ sein."

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