Antwort auf Taxifahrer-Spruch

"Fahren so langsam wie Mercedes" - Wolff in der Kritik

Nachdem Toto Wolff Max Verstappen mit römischen Taxifahrern verglichen hatte, melden sich diese nun auf humorvolle Art zurück.
Sport Heute
12.06.2025, 17:57
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Nach Max Verstappens ruppigem Manöver gegen George Russell beim Großen Preis von Barcelona hatte Mercedes-Teamchef Toto Wolff noch für Lacher gesorgt – zumindest außerhalb Italiens. In einem Interview verglich er Verstappens Fahrstil mit dem eines "wütenden Taxifahrers in Rom". Doch in der Ewigen Stadt kam der Spruch weniger gut an.

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Die römische Taxifahrergewerkschaft reagierte prompt – und mit einer gehörigen Portion südländischem Temperament. Sprecher Nicola Di Giacobbe konterte trocken:
"Wir fahren hier in Rom so langsam wie Mercedes." Eine Anspielung auf die aktuell durchwachsene Performance der Silberpfeile – charmant, aber treffsicher.

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Noch schärfer äußerte sich Loreno Bittarelli, Präsident der römischen Taxivereinigung, in der Corriere della Sera: "Wir sind besser als Formel-1-Piloten – die würden keine Stunde im römischen Stadtverkehr überleben!" Und weiter: "Wir navigieren zwischen Baustellen, Mopeds, E-Scootern und Touristenbussen. Rom ist ein Dschungel – viel schlimmer als jede F1-Strecke."

Die Kritik trifft Toto Wolff nicht nur wegen der Verteidigung der Fahrerkollegen – sondern auch wegen der vermeintlichen Verbreitung überholter Stereotype. Das Bild des aggressiven Taxifahrers sei "ein Märchen", so Bittarelli. "Wir wollen keine Unfälle bauen – sonst ist unser Arbeitstag gelaufen."

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