Folgt F1-Rochade

Fahrer sorgt für Kopfzerbrechen bei Red Bull

Steht in der Formel 1 für 2027 eine Rochade bevor? Im Bullen-Kosmos drängt sich ein Pilot auf. Die einfache Formel: Vier Cockpits, fünf Fahrer.
Sport Heute
24.07.2026, 07:01
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Red Bull scheint eigentlich gut aufgestellt zu sein. Mit Vierfach-Weltmeister Max Verstappen und seinem Teamkollegen Isack Hadjar, der im ersten Bullen-Jahr an der Seite des Niederländers durchaus überzeugen kann, ist die Fahrerpaarung des österreichisch-britischen Rennstalls durchaus schlagkräftig – auch wenn das auf den RB22 nicht zutrifft. Verstappen ist mit 91 Punkten WM-Siebter, gefolgt von Hadjar mit 60 Zählern auf Rang acht.

Blickt man ein Stück weiter nach hinten, dann etablieren sich auch die beiden Racing-Bulls-Piloten im guten Mittelfeld. Das B-Team des Energydrink-Imperiums kämpft gerade darum, Fünfter in der Konstrukteurswertung zu sein, und damit erster Verfolger der Top-Vier-Teams.

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Lawson wiedererstarkt, aber Tsolov plötzlich da

Roockie Arvid Lindblad wusste bisher mit 22 WM-Punkten durchaus zu überzeugen. Sein Teamkollege Lian Lawson holte sogar 39 Zähler und etablierte sich im Mittelfeld der Motorsport-"Königsklasse". Der Frust nach dem frühen Red-Bull-Aus nach bloß zwei Rennen Anfang 2025 scheint verflogen, der Neuseeländer hat zu seiner Form zurückgefunden. Das hatten Lawson nicht allzu viele zugetraut.

Doch genau dieser durchaus erfreuliche Umstand stellt das Bullen-Imperium nun aber vor eine knifflige Aufgabe. Denn auch ein fünfter Pilot steht parat, um spätestens 2027 den Sprung in die Formel 1 zu schaffen: Top-Talent Nikola Tsolov. Der Bulgare gilt jedenfalls als besonders vielversprechender Fahrer, empfahl sich mit vier Siegen in der Formel 2 durchaus für höhere Aufgaben.

Was wird aus Tsolov?

Für Red Bull bedeutet dies durchaus ein wenig Kopfschmerzen, denn ein Fahrer scheint wohl auf der Strecke zu bleiben. Das Problem, das über all dem schwebt: Tsolov führt aktuell die Formel-2-Wertung mit 27 Punkten Vorsprung auf Gabriele Mini an. Und als Formel-2-Meister darf man in der darauffolgenden Saison nicht mehr in der F1-Nachwuchsserie an den Start gehen. Das heißt im Umkehrschluss: Tsolov bräuchte entweder ein Formel-1-Cockpit, eine Rolle als Reservefahrer, oder Red Bull müsste ihm eine andere Aufgabe suchen – etwa in der japanischen Super Formula oder als "Leih-Pilot" bei einem anderen Formel-1-Team, was allerdings als die unwahrscheinlichste Variante gilt.

Schon vor Wochen hatte ein spanischer Medienbericht für Aufsehen gesorgt. Laut "soymotor" habe Tsolov bereits ein Cockpit für 2027 in Aussicht gestellt bekommen. Dafür müsste Lawson gehen. Der zeigte aber eben auf. Eine Entscheidung soll laut Racing-Bulls-Teamchef Alan Permane erst im weiteren Saisonverlauf fallen.

{title && {title} } red, {title && {title} } 24.07.2026, 07:01