Ganze fünf Minuten mussten Fahrgäste am Münchner Oktoberfest kopfüber in einem Fahrgeschäft ausharren. Es soll während der Fahrt plötzlich stehen geblieben sein. Einem Reporter von "t-online" zufolge soll es sich bei dem betroffenen Fahrgeschäft um den "Predator" gehandelt haben.
Demnach sei die Attraktion für Fahrten über Kopf ausgelegt. Die Insassen werden dabei in rotierenden Gondeln auf eine Höhe von bis 16 Metern gebracht. Glücklicherweise mussten die Fahrgäste nicht allzu lang in dieser Lage ausharren.
Gegenüber "focus.online" hieß es seitens der Aicher Ambulanz, die am Oktoberfest für die Sanitätsstation zuständig ist, dass beim Eintreffen der Einsatzkräfte bereits alle Passagiere sicher am Boden waren. Auch Polizei und Feuerwehr seien vor Ort gewesen.
Einige Jugendliche hätten nach dem Zwischenfall über leichten Schwindel sowie Kreislaufprobleme geklagt und wurden kurz untersucht. Danach hätten jedoch alle Personen selbstständig aufs Festgelände zurückkehren können. Ernsthaft verletzt wurde also niemand.
Auch sonst hatten die Einsatzkräfte bisher einiges zu tun. Wie bereits berichtet, kam es keine vier Stunden nach der Eröffnung zur ersten Alkoholvergiftung. Insgesamt mussten die Wiesn-Sanitäter bis 19.30 Uhr 450 Personen versorgen.