Schock nach Unglück

Fahrgeschäfte stehen still! Trauer um Prater-Legende

Nach dem Flugzeugunglück, bei dem Prater-Legende Walter Pondorfer und drei weitere Männer ums Leben kamen, stehen seine Fahrgeschäfte still.
05.06.2026, 14:00
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Tiefe Trauer in Osttirol und im Wiener Prater: Walter Pondorfer, Gründer und Geschäftsführer der international bekannten Firma "Funtime", ist bei einem Flugzeugabsturz in Kroatien ums Leben gekommen.

Der 64-Jährige starb gemeinsam mit zwei Freunden und einem Piloten nahe Medulin. Die weiteren Todesopfer hatten die Geburtsjahre 1968, 1978 und 1986. Die genaue Ursache des Absturzes ist derzeit noch unklar.

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Praterkönig Walter Pondorfer kam bei dem Flugzeug-Absturz ums Leben.
APA-Images / APA-Grafik

Trauer im Prater

Pondorfer galt als international erfolgreicher Unternehmer. Mit seiner Firma "Funtime" entwickelte er spektakuläre Fahrgeschäfte wie Free-Fall-Türme, die weltweit im Einsatz sind. Auch im Wiener Prater stehen mehrere Attraktionen aus seinem Unternehmen.

Nachdem die Mitarbeiter am Donnerstag von dem Unglück erfahren hatten, herrschte große Betroffenheit. Insgesamt acht Prater-Betriebe – Praterturm, Black Mamba, Sling Shot, Turbo Booster Kingsize, Tornado, Bergrallye, Apollo 12 und Buddys Grill – blieben vorerst geschlossen. Am Freitagnachmittag sollen die Attraktionen wieder in Betrieb gehen.

Ermittlungen laufen

"Walter Pondorfer war mit Leib und Seele Praterunternehmer. Er hat für die Vergnügungsbranche gelebt und würde wollen, dass es weitergeht! Danke an alle unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die uns großartig zur Seite stehen. Wir halten jetzt alle zusammen", heißt es seitens der Familie.

Auch in Dölsach im Bezirk Lienz ist die Bestürzung groß. Pondorfer war dort tief verwurzelt und als Unternehmer weit über die Grenzen Osttirols hinaus bekannt. Die kroatischen Behörden haben Ermittlungen aufgenommen. Staatsanwaltschaft, Polizei sowie die Agentur zur Untersuchung von Unfällen im Luft-, See- und Schienenverkehr untersuchen nun die Absturzursache. Auch Obduktionen der Verstorbenen wurden angeordnet. Nach Abschluss der Sicherheitsuntersuchung soll ein Bericht veröffentlicht werden.

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