Flugzeug-Tragödie in Kroatien

"Praterkönig" tot – das ist zu weiteren Opfern bekannt

Bei einem tragischen Flugzeugabsturz in Kroatien kamen vier Österreicher ums Leben. Nun sind neue Details zu den Opfern bekannt geworden.
Newsdesk Heute
05.06.2026, 13:12
Hör dir den Artikel an:
00:00 / 02:45
1X
BotTalk
Loading...
Angemeldet als Hier findest du deine letzten Kommentare
Alle Kommentare
Meine Kommentare
Sortieren nach:

Kommentare neu laden
Nach oben

Am Donnerstagvormittag stürzte auf der kroatischen Halbinsel Istrien ein Kleinflugzeug aus Österreich ab. Die Maschine war vom Flugplatz Nikolsdorf (Bezirk Lienz) nach Medulin unterwegs. Gegen 11.20 Uhr kam es dann zur Katastrophe.

Aus unbekannter Ursache geriet der Flieger vom Typ "Beechcraft Bonanza", welcher in Deutschland registriert war, ins Trudeln und stürzte nahe Pula ab. Für die vier Insassen – alle aus Österreich – kam jede Hilfe zu spät.

"Heute" auf Google als bevorzugte Quelle festlegen

"Starke Persönlichkeiten"

Während die Ursache des Unfalls noch untersucht wird, kommen immer mehr Details zu den Opfern ans Licht. Wie die "Kleine Zeitung" berichtet, seien alle Männer gewesen. Zwei von ihnen hätten in Dölsach gelebt.

Sie waren demnach als Unternehmer tätig und wären tief in der Gemeinde verwurzelt gewesen. Laut dem Bürgermeister sollen sie sich bei Vereinen engagiert und junge Menschen gefördert haben. Er würdigte die Verstorbenen als "starke Persönlichkeiten" und "Visionäre".

Bei einem von ihnen soll es sich um den "Funtime"-Chef Walter Pondorfer (65) handeln, berichtet "Krone". Dies bestätigte seine Firma gegenüber der Zeitung. Von "Funtime" stammt auch der 100 Meter hohe "Freefall Tower" im Wiener Prater. Des Weiteren war der 65-Jährige auch in den USA, Großbritannien, Saudi-Arabien und Dubai mit seiner Firma aktiv.

Bei den weiteren Todesopfern soll es sich um einen zweiten Unternehmer sowie einen Freund und den Piloten aus Salzburg, mit Wohnsitz in Osttirol, gehandelt haben. Zwei der vier Insassen hätten eine Pilotenlizenz besessen.

Keine Landegenehmigung

Brisantes Detail am Rande: Wie der kroatische öffentlich-rechtliche Sender HRT berichtete, soll der Flug nicht offiziell gemeldet gewesen sein. Demnach hätten die Österreicher gar keine Landegenehmigung für Kroatien gehabt.

Die genauen Hintergründe des Vorfalls sollen jetzt von Ermittlern der Agentur zur Untersuchung von Unfällen im Luft-, See- und Schienenverkehr unter die Lupe genommen werden.

{title && {title} } red, {title && {title} } Akt. 05.06.2026, 13:19, 05.06.2026, 13:12
Weitere Storys
Jetzt E-Paper lesen