Schreckliches Flugzeug-Drama auf der kroatischen Halbinsel Istrien: Dort stürzte Donnerstagvormittag ein Flieger ab, vier Österreicher kamen dabei ums Leben – "Heute" berichtete. Inzwischen kamen neue Details ans Licht, vieles bleibt jedoch unklar.
Wie der "ORF Tirol" berichtet, war das Kleinflugzeug vom Typ Beechcraft Bonanza in Nikolsdorf (Bezirk Lienz) gestartet. Laut der Betriebsleiterin des dortigen Flugplatzes stammten alle vier Todesopfer aus der Region in Osttirol.
Die Maschine war in Deutschland registriert und soll den Sportflugplatz von Medulin angesteuert haben. Der Flugplatzbetreiberin zufolge seien Registrierungen in anderen Ländern nicht unüblich. Was jedoch Fragen aufwirft, ist, dass der Flug in Kroatien nicht offiziell gemeldet gewesen sein soll. Zudem soll es keine Landegenehmigung gegeben haben.
Auch die Ursache des Unglücks, welches sich gegen 11.20 Uhr nahe der Stadt Pula ereignete, ist unklar. Demnach sei die Maschine ins Trudeln geraten. Die Hintergründe sollen nun von den kroatischen Behörden geklärt werden.
Wie "index.hr" berichtet, kamen nun auch weitere Details zu den Opfern ans Licht. Laut dem Bericht sollen sie in den Jahren 1978, 1968, 1986 und 1961 geboren worden sein. Auch die Untersuchung der Leichen sei angeordnet worden.