Woran starb der Wal?

Timmy obduziert – Forscher machen mysteriösen Fund

Am Donnerstag wurde Wal "Timmy" an der Küste von Anholt obduziert. Dabei stießen die Wissenschaftler auf mysteriöse Parasiten.
Newsdesk Heute
05.06.2026, 07:10
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Gespannt verfolgten einige Zuschauer am Donnerstag die Obduktion des bekannten Buckelwals Timmy, der nach seiner Rettung an der dänischen Küste gestrandet war. Ziel war es, herauszufinden, woran der Meeressäuger schlussendlich gestorben war.

Zunächst mussten die Forscher die Gase aus dem toten Körper entweichen lassen – ein durchaus gefährliches Unterfangen. Danach arbeitete sich das Team weiter vor. Wie die "Bild" berichtet, wurde der Kadaver zerteilt. Auch Hautproben und DNA-Tests sollen noch angefertigt werden.

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Niere von Parasiten befallen

Besonders brisant: Die Wissenschaftler arbeiteten dabei ohne Masken. Laut der dänischen Biologin Charlotte Bie Thøstesen sei man den Geruch gewohnt. Der Tierarzt Tim Jensen machte schließlich einen mysteriösen Fund in der Niere des Tieres.

Dort hatten sich Würmer gesammelt, die noch nicht bestimmt werden konnten. Sie sollen aber keine Krankheit des Organs ausgelöst haben. Des Weiteren sei unklar, ob sie sich erst nach dem Tod von Timmy dort eingenistet haben.

Timmy war ein Weibchen

Zudem konnte nun bestätigt werden, dass Timmy tatsächlich ein Weibchen war. Das Team stieß auf einen Gebärmutterhals. Demnach soll die Walkuh circa vier bis fünf Jahre alt gewesen sein.

Erst Anfang der kommenden Woche sollen dann die Reste des Kadavers abgeholt werden. Auf die Todesursache des Tieres muss man jedoch warten. Die Obduktionsergebnisse sollen frühestens in sechs Monaten vorliegen.

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