Trauriges Ende für Buckelwal Timmy: Das Tier, das Anfang Mai in die Nordsee gebracht worden war, ist an einem Strand im dänischen Anholt angespült worden. Dort fanden Strandspaziergänger den aufgeblähten Kadaver des Meeressäugers.
Wie Experten bereits befürchtet hatten, besaß der extrem geschwächte Wal "nicht genug Kraft, um längerfristig im tiefen Wasser zu schwimmen". Am Donnerstag soll ein Team aus Tierärzten und Forschern klären, woran das etwa 14 Meter lange Tier letztlich verendet ist.
Wie "n-tv.de" berichtet, werden Interessierte bei der Obduktion zusehen können. Die Untersuchung findet direkt am Strand statt. Einige Fragen werden sich aber wohl nicht mehr klären lassen, da der Kadaver bereits stark verwest ist.
Das Forscherteam will unter anderem untersuchen, ob der Wal durch Plastik im Magen oder andere menschengemachte Einflüsse zu Tode gekommen ist. Buckelwale verirren sich nur selten in die flachen Gewässer der Nordsee.
Der Kadaver war in den vergangenen Tagen aufgebläht und wurde von Möwen traktiert. Nach der öffentlichen Obduktion sollen die Überreste des Tieres abtransportiert werden.
Das nunmehrige Vorhaben der Wissenschaftler ist jedoch keineswegs ungefährlich, berichtet die "Bild". Da Timmys Körper so unter Druck steht, könnten Gase und Flüssigkeiten beim Öffnen des Kadavers schlagartig austreten. Zudem könnten sogar Teile des Meeressäugers durch die Luft fliegen.