IDs für Ausländer

Acht Festnahmen: einem Netzwerk auf der Spur

In Chiang Rai wurden acht Personen festgenommen, die illegal thailändische Ausweise an Ausländer verkauft haben sollen.
Newsdesk Heute
18.06.2026, 16:51
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In der thailändischen Provinz Chiang Rai hat die Polizei am Donnerstag acht Verdächtige verhaftet. Ihnen wird vorgeworfen, in ein Netzwerk verwickelt zu sein, das illegal thailändische Identitätskarten an Ausländer ausgestellt haben soll. Zu den Abnehmern zählten unter anderem chinesische und myanmarische Staatsangehörige.

Laut Polizei sollen die gefälschten Ausweise Betrügern, Drogenhändlern und Geldwäschern den Zugang zu Bankkonten und anderen Dienstleistungen ermöglicht haben. Drei der Festgenommenen sind thailändische Beamte, darunter ein ehemaliger Bezirksleiter und zwei freiwillige Verteidiger. Die übrigen fünf Festgenommenen sind Ausländer, die solche falschen Dokumente besaßen.

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Die Festnahmen erfolgten bei Razzien an sechs verschiedenen Orten in mehreren Bezirken. Die Ermittler gehen davon aus, dass das Netzwerk in den Jahren 2024 und 2025 bis zu 200 Ausländern für jeweils rund 100.000 Baht einen Ausweis verschaffte.

Weitere Verdächtige auf der Flucht

Insgesamt sind noch 14 weitere Personen auf der Flucht, die mutmaßlich an dem ID-Karten-Betrug beteiligt waren. Die thailändischen Behörden wollen die Ermittlungen in Zusammenarbeit mit mehreren Anti-Korruptionsstellen weiter vorantreiben.

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