Mutter warnt vor Trick

Falscher Ronaldo wollte Kinder ins Auto locken

Vor einer Schweizer Schule gab sich ein Mann als Ronaldo aus, um Kinder zu seinem Auto zu locken. Ein Bub durchschaute den Trick und holte Hilfe.
Nick Wolfinger
19.03.2026, 11:43
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Schockmoment auf einem Schulgelände in der Schweiz: Am Dienstagnachmittag hat ein Unbekannter vor der Dufour-Schule in Biel Kinder angesprochen – mit einer besonders perfiden Masche.

Der Mann gab sich als Fußball-Superstar Cristiano Ronaldo aus und versuchte, einen Buben mit Zuckerl dazu zu bringen, zu seinem Auto zu kommen. Doch der Kleine reagierte genau richtig: Er schöpfte Verdacht und lief sofort zu seiner Mutter.

"Er hatte keine weißen Zähne"

"Plötzlich rannte mein Sohn in Panik und unter Tränen auf mich zu", schildert Mutter Merveille Kasaï. Ihr Sohn Isaïah war bei der Sandkiste, als ihn der Mann ansprach und behauptete, er sei Ronaldo. Der Bub ließ sich aber nicht täuschen. "Er hatte keine weißen Zähne", erkannte der junge Fußballfan sofort.

Täter sprach mehrere Kinder an

Der Unbekannte versuchte es daraufhin bei einem zweiten Kind. Er erzählte einem älteren Buben, Ronaldo würde im Auto warten. Die Kinder wurden misstrauisch, schrien laut um Hilfe und liefen davon.

Die alarmierte Mutter filmte den Mann und verständigte die Polizei. Die Beamten waren ohnehin schon in der Nähe - kurz zuvor war ein Radfahrer vor der Schule von zwei Autofahrern attackiert worden.

Polizei ist rasch zur Stelle

Die Polizei griff rasch ein und nahm den Verdächtigen fest. "Sobald wir Hinweise bekommen, dass Kinder angesprochen werden, handeln wir sofort", so eine Sprecherin. Gegen den Mann könnten nun Maßnahmen wie ein Annäherungsverbot rund um Schulen folgen.

"Sie haben sehr gut reagiert", lobt die Mutter die Polizei. Merveille Kasaï filmte den Mann und übergab die Aufnahmen der Polizei.

Bub traut sich nicht mehr allein zur Schule

Für die Familie bleibt der Schock: Der Bub hat nun Angst, alleine zur Schule zu gehen. "Es ist nicht der erste Fall dieser Art in Biel", so Kasaï.

Sie will aber keine Panik machen: "Mir geht es darum, auf solche Situationen aufmerksam zu machen und daran zu erinnern, dass man mit den Kindern darüber sprechen muss", betont sie. "Ich möchte, dass er daraus lernt, aber es soll für ihn kein Trauma werden", sagt die Mutter.

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