Schock-Fall in Deutschland

Familie soll Putzfrau monatelang gefoltert haben

In Salzgitter (D) soll eine Familie ihre Haushaltshilfe monatelang gefoltert haben. Die Vorwürfe sind unfassbar grausam.
Newsdesk Heute
24.03.2026, 17:17
Hör dir den Artikel an:
00:00 / 02:45
1X
BotTalk
Loading...
Angemeldet als Hier findest du deine letzten Kommentare
Alle Kommentare
Meine Kommentare
Sortieren nach:

Kommentare neu laden
Nach oben

Eine 32-jährige Frau zog bei einer Mutter und deren Tochter in Salzgitter im deutschen Bundesland Niedersachsen ein. Als Dank übernahm sie Arbeiten im Haushalt. Doch das Zusammenleben entwickelte sich zum Albtraum.

Die Staatsanwaltschaft Braunschweig hat nun Haftbefehle gegen drei Personen erlassen: eine 62-jährige Mutter, ihre 28-jährige Tochter und den 49-jährigen Ehemann der Mutter.

Wie "n-tv.de" unter Berufung auf den NDR berichtet, sollen sich die Taten von Ende 2025 bis Mitte März 2026 ereignet haben. Den Beschuldigten wird vorgeworfen, die Frau einzeln und gemeinschaftlich schwer misshandelt, gequält und verstümmelt zu haben.

Opfer musste sich selbst Zähne ziehen

Die Vorwürfe sind schockierend: Das Opfer soll sich in zwei Fällen selbst mit einer Rohrzange mehrere Zähne gezogen haben. Außerdem sollen die Beschuldigten die Zunge der Frau auf ein Brett genagelt und ihren Bauch mit einem Bunsenbrenner verbrannt haben. Auch Schläge mit einem Baseballschläger, einem Hammer und Fäusten werden ihnen zur Last gelegt.

Der Ehemann soll das Opfer mit einem Handy ins Gesicht geschlagen und die Taten teilweise gefilmt haben. Der 49-Jährige ist mehrfach vorbestraft und saß bereits wegen Vergewaltigung und gefährlicher Körperverletzung in Haft.

Opfer vertraute sich einer Bekannten an

Der Fall kam ans Licht, weil sich die Frau einer Bekannten anvertraute und dann Anzeige erstattete. Alle drei Beschuldigten sitzen wegen Flucht- und Verdunkelungsgefahr in Untersuchungshaft. Die Ermittlungen stehen laut Oberstaatsanwalt Christian Wolters noch ganz am Anfang.

{title && {title} } red, {title && {title} } 24.03.2026, 17:17
Jetzt E-Paper lesen