Bis zu 1,64 Promille

Fasching mit Folgen: 12 Führerscheine im Burgenland weg

Dass bei Faschingsfeiern das ein oder andere Glas getrunken wird, zeigt sich in den Verkehrskontrollen. Im Burgenland wurden Führerscheine entzogen.
Österreich Heute
15.02.2026, 22:45
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In der Nacht von Faschingssamstag auf Faschingssonntag führte die Polizei im gesamten Burgenland verkehrspolizeiliche Schwerpunktkontrollen durch. Insgesamt wurden dabei 1.400 Fahrzeuglenker kontrolliert sowie 834 Alkomat- und Alkohol-Vortests durchgeführt.

Zahlreiche Alkoholtests

Bei der Schwerpunktaktion wurden 16 Fahrzeuglenker in einem alkohol- oder suchtmittelbeeinträchtigten Zustand angehalten. Zehn Lenker wiesen einen Alkoholwert von mehr als 0,8 Promille auf, bei zwei weiteren Lenkern wurden mehr als 0,5 Promille gemessen. Ein Lenker verweigerte den Alkomattest, drei weitere Lenker standen unter Suchtmitteleinfluss.

Insgesamt wurden zwölf Führerscheine im Zuge der Kontrollen abgenommen. Der höchste gemessene Alkoholwert betrug 1,64 Promille und wurde bei einem 68-jährigen Lenker im Bezirk Güssing festgestellt.

Tuk-Tuk-Unfall und Co

Ein 45-jähriger Mann, dem der Führerschein bereits mehrmals entzogen worden war, wurde von einer Verkehrsstreife im Bezirk Oberpullendorf mit einem elektrischen Lastendreirad angehalten. Der Alkomattest verlief positiv und ergab 0,68 mg/l. Die Weiterfahrt wurde untersagt.

Ein weiterer Unfall mit einem Tuk-Tuk ereignete sich ebenfalls im Bezirk Güssing. Der Lenker des E-Lastendreirads verletzte sich dabei selbst. Er verweigerte den Alkomattest, auch in diesem Fall wurde die Weiterfahrt untersagt.

Verkehrspolizeilicher Maßnahmen notwendig

Die Landespolizeidirektion Burgenland verwies darauf, dass die Ergebnisse der Schwerpunktaktion erneut die Notwendigkeit gezielter verkehrspolizeilicher Maßnahmen zeigen. Durch die verstärkte Präsenz der Polizei sei ein wesentlicher Beitrag zur Erhöhung der Verkehrssicherheit geleistet worden, wie der ORF berichtet.

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