Schlangenlinien, schlechte Reaktionen und eingeschränkte Sicht – die Behörden kämpfen verstärkt gegen die Lenker, die sich beeinträchtigt hinters Steuer setzen. Oft herrscht dabei Lebensgefahr. In der Nacht auf Freitag führte die Landespolizeidirektion Kärnten eine Aktion scharf durch.
Der "Erfolg" ist beachtlich: Im Zuge der Kontrollen wurden insgesamt 30 Führerscheine abgenommen. Davon entfielen 18 Abnahmen auf das Lenken eines Kraftfahrzeuges unter Alkoholeinfluss und zwölf auf Lenken unter Drogeneinfluss. Damit standen 40 Prozent der betroffenen Lenker unter dem Einfluss von Suchtmitteln. Zusätzlich stellte die Polizei bei zehn Fahrzeuglenkern eine sogenannte "Minderalkoholisierung" fest. Dabei haben Lenker zwar weniger als 0,5 Promille Alkohol intus, ihre Fahrtüchtigkeit ist aber beeinträchtigt.
Neben den Führerscheinabnahmen zeigte die Polizei insgesamt 217 Übertretungen nach der Straßenverkehrsordnung (StVO) sowie dem Kraftfahrgesetz (KFG) an. Darüber hinaus wurden 254 Organmandate wegen weiterer Übertretungen nach der StVO und dem KFG eingehoben.