Kariesschutz, gesundes Zahnfleisch oder ein strahlend weißes Lächeln – was ist den Österreichern bei der Zahnpflege wirklich wichtig? Eine aktuelle Studie von Oral-B und Marketagent nimmt das Zahnpflegeverhalten der Österreicher unter die Lupe und deckt große Unterschiede in den Zahnpflegegewohnheiten je nach Region, Alter und Geschlecht auf.
Die Studie zeigt: Den Österreichern ist Zahngesundheit zwar wichtig – im Alltag hapert es aber oft an der Umsetzung. Zu seltenes Putzen, Wissenslücken und Nachlässigkeit bei Kindern zeigen, dass noch viel Luft nach oben besteht.
Erst danach folgen Aspekte wie frischer Atem (57 %), ein sauberes Gefühl nach dem Putzen (55 %) und weiße Zähne (36 %).
Auffällig: Beim Thema Ästhetik gibt es große Unterschiede zwischen den Generationen. Während fast jede zweite Person der Generation Z (47 %) Wert auf weiße Zähne legt, sind es bei den Babyboomern nur 22 Prozent.
Zahnärzte empfehlen: zweimal täglich für mindestens zwei Minuten putzen. Doch nur 55 Prozent der Befragten halten sich daran.
Das bedeutet: Fast jede zweite Person putzt zu selten oder zu kurz
Auch beim Wechsel der Zahnbürste hapert es: Nur 58 Prozent tauschen sie regelmäßig aus. Frauen sind dabei deutlich konsequenter als Männer.
Obwohl elektrische Zahnbürsten als effektiver gelten, nutzen sie nur knapp die Hälfte (48 %).
Die Ergebnisse zeigen auch regionale Unterschiede: Salzburger schneiden besonders gut ab.
Damit liegen sie deutlich über dem österreichweiten Durchschnitt.
Obwohl fast drei Viertel der Befragten gesunde Zähne für wichtig halten, fehlt oft das Wissen: 30 Prozent wissen nicht, dass schlechte Zahngesundheit den gesamten Körper beeinflussen kann.
Besonders kritisch: Jede fünfte Person hält Zahnpflege bei Kindern für nicht besonders wichtig.
Dabei könnten elektrische Zahnbürsten auch bei Kindern helfen – etwa durch spielerische Elemente und bessere Reinigung.