Dichter Rauch stieg am Donnerstag weithin sichtbar in den Himmel, ein großer Flammenbereich fraß sich über eine landwirtschaftliche Fläche. Um 14.07 Uhr wurden die fünf Garstner Feuerwehren zu dem Feldbrand alarmiert.
Bei der ersten Erkundung zeigte sich das ganze Ausmaß: Das Feuer hatte sich bereits großflächig ausgebreitet. Wegen des raschen Brandfortschritts wurde Alarmstufe 2 ausgelöst, weitere Feuerwehren rückten an.
Die Einsatzleitung teilte den Brand in drei Abschnitte auf. Für die Wasserversorgung mussten zwei längere Zubringerleitungen gelegt werden. Zusätzlich nutzten die Helfer einen nahe gelegenen Schwimmkanal als dritte Wasserentnahmestelle.
Der massive Löschangriff zeigte Wirkung: Die Feuerwehr konnte verhindern, dass die Flammen auf nahe gelegene Wohnhäuser und ein angrenzendes Waldstück übergriffen.
Wichtige Unterstützung kam von einem Landwirt, der selbst Mitglied der Feuerwehr Saaß ist. Mit einem Grubber zog er rund um das bereits abgebrannte Stoppelfeld Schneisen. So half er dabei, die weitere Ausbreitung einzudämmen.
Nach der Brandbekämpfung benässten die Einsatzkräfte die betroffenen und angrenzenden Flächen großflächig. Anschließend suchten sie das Gebiet nach möglichen Glutnestern ab.
Um 17.45 Uhr war der Einsatz beendet. Insgesamt standen zehn Feuerwehren mit 160 Mitgliedern sowie die Polizei im Einsatz. Die Brandursache ist noch unbekannt, die Ermittlungen laufen.