Manuel Feller sorgte nach seinem Gänsehaut-Sieg in Kitzbühel auch abseits der Piste für Aufsehen. Am Montag postete der Tiroler auf Instagram ein Foto aus dem Bett. In der Hand hielt er seine Goldene Gams, daneben lag der abgebrochene Sockel. Dazu schrieb Feller, dass er noch immer träume.
Schnell wurde klar, was vorgefallen war. Beim Feiern nach dem Slalom-Triumph ging die Trophäe zu Bruch. Feller erklärte im "ORF" mit Humor: "Es ist eigentlich nicht viel passiert. Das Ding ist sehr filigran und nicht unbedingt für Partys geeignet." Irgendwann sei es dann passiert: "Und ja, auf einmal hat sie nach unten geschaut."
Der Sieg am Ganslernhang war für Feller dennoch ein ganz besonderer Moment. "Gestern war ein brutal emotionaler Tag", sagte der ÖSV-Star. Auch nach dem Rennen seien die Emotionen überall spürbar gewesen: "Es gab extrem viele Menschen mit Tränen in den Augen." Genau das mache diesen Erfolg so speziell: "Das macht es einfach alles so viel schöner, wenn man sieht, wie sich die Menschen mit einem mitfreuen."
Ganz verarbeitet habe er den Triumph noch nicht. "Ein bisschen muss ich das alles noch sacken lassen", gab Feller zu. Viel Zeit zum Durchatmen bleibt nicht. In Schladming geht es für Feller direkt weiter. Am Dienstag steht der Riesentorlauf auf dem Programm, am Mittwoch folgt der Slalom. Sein Ziel ist klar: "Ich werde versuchen, den Schwung mitzunehmen. Versuche es zu genießen und alles rauszuhauen, was ich habe."