Urteil bestätigt

Femizid von Maria Alm – Täter bleibt lebenslang in Haft

Es war eine Bluttat, die 2025 Salzburg erschütterte: Ein Ungar erschoss seine Ex-Freundin. Das Urteil: lebenslange Haft. Der Mann ging in Berufung.
Newsdesk Heute
19.05.2026, 14:35
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Es waren schreckliche Szenen, die sich am 3. Mai 2025 in Maria Alm abspielten: Damals hatte der Ungar (33) seine Ex-Freundin – eine 34-jährige Deutsche – zum Austausch von persönlichen Gegenständen nach Mitternacht auf einem Parkplatz gebeten. Dort tötete der 33-Jährige sie durch einen Schuss in den Kopf – eine Freundin des Opfers beobachtete die Bluttat.

Danach setzte sich der Ungar mit einem gemieteten Skoda nach München ab. Von dort aus ging es mit dem Zug weiter nach Utrecht (Niederlande), wo er festgenommen wurde. Im August erfolgte dann die Auslieferung nach Österreich.

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"Kein Spielraum"

Bereits am 5. Februar wurde der Ungar schuldig gesprochen und zu lebenslanger Haft verurteilt. Damals kündigte der Verteidiger Strafberufung an. Daher kam es am Dienstag nun zum erneuten Prozess vor dem Salzburger Landesgericht, berichtet die "Krone".

Dabei beteuerte der Angeklagte, dass er nicht vorsätzlich gehandelt habe. Eine lebenslange Haftstrafe sei zu hoch. Anders sah dies aber der Vorsitzende im Berufungsprozess. Der Richter machte klar, dass es sich hier um eine "derart gravierende Tat", die kein anderes Urteil zulasse.

Laut dem Gericht gebe es "keinen Spielraum" für eine mildere Strafe. So wurde das Urteil aus der ersten Verhandlung bestätigt. Der Ungar wurde danach wieder zurück in die Justizanstalt gebracht.

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