Eine verstörende Anschlagsserie erschüttert Frankreich: Beim beliebten Musikfestival "Fête de la Musique" wurden landesweit 145 Frauen mit Einwegspritzen attackiert. Die Opfer waren vor allem minderjährige Mädchen.
Besonders betroffen war Paris, wo 21 Opfer gemeldet wurden. In Asnières-sur-Seine wurden acht junge Frauen auf dem Rathausplatz gestochen. Auch in anderen Städten wie Metz und Grenoble kam es zu Attacken.
Wie es auf "bild.de" heißt, kursierten vor Beginn des Festivals Aufrufe zu den Angriffen in den sozialen Netzwerken. Die Behörden warnten die Teilnehmerinnen bereits im Vorfeld. Wer hinter den Aufrufen steckt, ist noch unklar.
Zwölf Tatverdächtige wurden bisher festgenommen. Allein in Angoulême in Westfrankreich wurden vier Personen verhaftet, die rund 50 Menschen mit Spritzen gestochen haben sollen.
Was genau in den Spritzen war, bleibt bislang ein Rätsel. Einige Opfer mussten in Krankenhäusern behandelt werden, wo nun toxikologische Untersuchungen laufen. Betroffene klagten laut Medienberichten über Unwohlsein.
Die Fête de la Musique ist ein traditionelles Sommerfest, das 1982 in Paris seinen Anfang nahm und seither in vielen europäischen Städten gefeiert wird. Das Fest lockte heuer besonders viele Touristen an.