Eine Powerbank hat einen Lufthansa-Flug von Frankfurt nach Lissabon vorzeitig beendet. Das Gerät eines Passagiers geriet am Samstagabend während des Fluges in Brand. Die Piloten steuerten daraufhin Lyon an.
Betroffen war Flug LH1170. Der Airbus A321 mit der Registrierung D-AISB war in Frankfurt am Main gestartet und sollte eigentlich nach Portugal fliegen.
Während des Fluges geriet die Powerbank eines Passagiers "im Bereich eines Sitzes in Brand geraten". Die Kabinenbesatzung reagierte sofort und brachte das Gerät in einem speziellen Lithium-Safe-Bag unter.
Aus Sicherheitsgründen entschieden sich die Piloten für eine außerplanmäßige Landung im französischen Lyon. Dabei wurde eine Luftnotlage erklärt, damit die Maschine bei der Landung Priorität bekam.
An Bord befanden sich 198 Passagiere und sechs Besatzungsmitglieder.
Nach der Landung war die Reise für die Passagiere zunächst beendet. Sie wurden in Hotels untergebracht und sollten am Sonntag auf andere Flüge umgebucht werden, um anschließend nach Lissabon weiterzureisen.
Lufthansa bedauerte die Unterbrechung der Reise. Die Sicherheit der Passagiere und der Besatzung habe jedoch jederzeit oberste Priorität.
Bei Lufthansa gelten mittlerweile verschärfte Vorgaben für Powerbanks. Die Geräte dürfen während eines Fluges weder zum Laden anderer Geräte verwendet noch selbst aufgeladen werden.
Auch im aufgegebenen Gepäck dürfen Powerbanks nicht transportiert werden. Der Zwischenfall zeigt, warum für Powerbanks an Bord besondere Regeln gelten.