Es gibt neue Details nach dem verheerenden Feuer im beliebten Gasthaus "Gamshöhe" am Bisamberg: Wie der "Kurier" berichtet, dürfte der Brand durch nachglühende Zigarettenreste auf dem Balkon der Mitarbeiterwohnungen im ausgebauten Dachgeschoß entstanden sein. Das gelte laut Polizei als wahrscheinlichste Brandursache.
Das Ausflugslokal stand am Dienstagnachmittag in Flammen, vier Feuerwehren waren im Einsatz – "Heute" berichtete. Binnen weniger Stunden brannte das Gasthaus bis auf die Grundmauern nieder. Drei Mitarbeiter wurden am Dienstag mit Verdacht auf Rauchgasentwicklung ins Spital gebracht. Wie später bekannt wurde, war auch das Dach eingestürzt.
Am Tag nach der Tragödie hatten sich die Betreiber auf Facebook mit emotionalen Zeilen an ihre Gäste gewandt: "Unser geliebtes Zuhause hat gebrannt", hieß es in einem Posting. Die Gamshöhe sei nicht nur ein Gasthaus gewesen, sondern das Zuhause der Familie. "Im Moment haben wir nur noch einander und das, was wir am Körper tragen."
Man habe in das Haus Liebe, Arbeit und Leidenschaft gesteckt. Dort habe man gelebt, geliebt, gelacht, gefeiert und geweint. "Und heute stehen wir vor den Trümmern all dessen. Am Boden zerstört", heißt es weiter.
Die Betreiber kündigen an, sich in den nächsten Tagen persönlich bei Geschäftspartnern und bei Brautpaaren, Geburtstagskindern und Gästen zu melden, die das Gasthaus für Feiern gebucht hatten. Neben dem immensen Schaden durch den Brand trifft die Lokalbetreiber auch der Umsatzentgang in der kommenden Zeit.