Mord-Alarm in der Donaustadt: Wie berichtet, ging am Mittwoch gegen 0.30 Uhr ein Mercedes am Marlen-Haushofer-Weg in Flammen auf. "Ich habe einen lauten Knall gehört, habe mir aber gedacht, das kommt aus einer Wohnung. Später habe ich dann aber das ganze Blaulicht gesehen", meint eine Anrainerin zu "Heute".
Die Berufsfeuerwehr Wien und Beamte der Polizeiinspektion Puchgasse rasten zum Einsatzort und machten nach der Löschung des Brandes einen schrecklichen Fund: Am Rücksitz entdeckten die Einsatzkräfte die Leiche eines Mannes.
Da der Verdacht nahe lag, dass der Mann gewaltsam zu Tode gekommen war, wurde an der völlig verbrannten Leiche eine Obduktion durchgeführt – und diese bestätigte die Vermutung. Der 21-Jährige wurde mit einem stumpfen Gegenstand (vermutlich auf den Kopf) geschlagen. Das war allerdings nicht die Todesursache.
Danach wurde der unter einer Zug-Trasse abgestellte Mercedes im Inneren mit einem Brandbeschleuniger angezündet. Der (vermutlich bewusstlose) 21-Jährige starb dann an Erstickung bzw. an einem Hitzeschock.
Die Identität des Opfers – es stammt laut einem Sprecher der LPW Wien ursprünglich aus der Ukraine – konnte aufgrund der Auto-Zulassung rasch geklärt werden. Eine Bekannte des 21-Jährigen hatte ihn zudem noch in derselben Nacht als vermisst gemeldet. Seine Verwandten leben sowohl in Wien, als auch in der Ukraine – der 21-Jährige selbst war in Wien gemeldet.
Warum der 21-Jährige getötet wurde, ist nun Gegenstand von umfangreichen Ermittlungen. Das Umfeld des Ukrainers wird genau durchleuchtet, etwaige Videoaufzeichnungen von Kameras in der Umgebung ausgewertet.