Bürgermeister-Sessel das Ziel

Fiedler führt FPÖ ins Wahlrennen in Neunkirchen

In Neunkirchen wird am 31. Mai neu gewählt. Nach der SPÖ präsentierte die FPÖ ihren Spitzenkandidaten: Landesgeschäftsführer Helmut Fiedler.
Niederösterreich Heute
07.04.2026, 14:10
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Für die SPÖ wird Günther Kautz als Listenerster ins Rennen gehen. Am Dienstag legte nun die FPÖ nach: Helmut Fiedler ist Spitzenkandidat der FPÖ Neunkirchen für die Gemeinderatswahl am 31. Mai.

"Alles war in Neunkirchen wichtiger als die Bevölkerung: Macht, Posten, das eigene System. Wir erlebten Chaos, Streit und einen finanziellen Scherbenhaufen – und einmal mehr muss die Bevölkerung für die Unfähigkeit der Politik bezahlen. So darf es aber nicht weitergehen - wir werden Neunkirchen wieder auf die Überholspur bringen", so Bernd Trenk eingangs bei der Pressekonferenz der FPÖ Neunkirchen am Dienstag am Sportplatz des SC Neunkirchen.

"Braucht jemanden, der sich nicht verbiegt"

"Nur bis heute gab es keine Aufarbeitung des Scherbenhaufens, keine Entschuldigung, nur ein Weiter wie bisher. Und die Neuwahl am 31. Mai ist eine klare Richtungsentscheidung – es braucht jemanden, der glaubwürdig und ernsthaft für einen Neuanfang steht, es braucht jemanden, der sich nicht verbiegt und sagt, wie es ist", so Trenk.

"Tag und Nacht für die Menschen"

"In der Politik gibt es nur einen Chef: die Bevölkerung. Politik bedeutet Tag und Nacht für die Menschen in unserer Stadt zu arbeiten; auf Augenhöhe mit den Menschen und für die Menschen. Wir brauchen in Neunkirchen einen echten Neustart. Dazu müssen wir das System auf den Kopf stellen. Wohin die Politik von schwarzen und roten Machtblöcken geführt hat, sehen wir ja. Die Stadt steht mitten in einem finanziellen Scherbenhaufen, den die arrogante ÖVP selbst verursacht hat und den sie der Bevölkerung umhängt. Und jetzt soll derjenige, der 15 Jahre lang Finanzstadtrat war, dieses Chaos ernsthaft beseitigen? Das haben die Bürger doch längst durchschaut", sagte FPÖ Neunkirchen Spitzenkandidat und FPNÖ-Landesgeschäftsführer und Landtagsabgeordneter Helmut Fiedler.

"Für die ÖVP ist es offenbar normal, dass man die anderen für die eigenen Fehler bezahlen lässt. Für uns Freiheitliche ist das ungerecht und letztklassig. Schluss mit dem Zudecken und Vertuschen, es muss das Motto gelten: Alles für die Bevölkerung. Wie soll ein System, das die Stadt gegen die Wand fährt, dazu beitragen, dass es besser wird? Wir Freiheitliche treten an, um das Chaos zu beenden und Neunkirchen vom Pannenstreifen wieder auf die Überholspur zu bringen", sagte Fiedler.

Als freiheitlicher Bürgermeister würde Fiedler folgende Punkte in die Wege leiten: Die Politikergehälter auf das äußerste Minimum reduzieren ("Systemwechsel"), ab Tag 1 werde in der Verwaltung gespart und nicht bei den Bürgern, die Gebührenerhöhungen würden zurückgenommen werden, nur die Bevölkerung stehe im Mittelpunkt.

Helmut Fiedler (M.) geht als Spitzenkandidat für die FPÖ ins Wahlrennen.
FPÖ Niederösterreich

Fiedler will "Vollzeitbürgermeister" werden

"Ich trete an, um den Rucksack, den die ÖVP den Neunkirchnern umgehängt hat, zu tragen. Ich verspreche, Haltung, keine Wunder. Ich verspreche, dass das, was ich sage, gilt. Vor der Wahl und nach der Wahl. Als Vollzeitbürgermeister von Neunkirchen, Tag und Nacht, sieben Tage die Woche für die Bevölkerung. Der 31. Mai 2026 wird der Tag, an dem wir Freiheitliche mit der Bevölkerung in eine neue, in eine bessere Zeit aufbrechen", schloss Fiedler.

Die Stadt hat einige politische Turbulenzen hinter sich – den Start hatten harte Sparmaßnahmen gemacht, da habe die Landes-FPÖ nicht mitgehen können – mehr dazu hier.

{title && {title} } red, {title && {title} } 07.04.2026, 14:10
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