Wagen füllte sich mit Wasser

Reanimiert! Mann stürzt mit Auto in eiskalten Fluss

Am Ostermontag kam ein Pkw im Waldviertel von der Straße ab und landete in einem Fluss. Ersthelfer und ein Polizist retteten den Fahrer.
Victoria Carina  Frühwirth
07.04.2026, 11:02
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Ein 43-jähriger Mann aus dem Bezirk Gmünd war am 6. April gegen 18.20 Uhr auf der Landesstraße 62 von Gmünd in Richtung Breitensee unterwegs, als es plötzlich zu dem folgenschweren Unfall kam: Aus bislang unbekannter Ursache kam sein Pkw von der Fahrbahn ab.

Mann steckte in eiskaltem Wasser fest

Dominik Krenn, Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Hoheneich, gibt bekannt: "Ein Pkw war von der Fahrbahn abgekommen, durchbrach eine Baumgruppe und stürzte in die Lainsitz, wo das Fahrzeug rasch zu sinken begann."

Der Kommandant gibt Bescheid: "Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte bot sich ein dramatisches Bild: Das Fahrzeug war bereits teilweise unter Wasser, der Lenker befand sich noch im Inneren, während sich der Innenraum zusehends mit dem rund 9°C kalten Wasser füllte."

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Lenker muss reanimiert werden

Mehrere zufällig vorbeikommende Zeugen bemerkten die dramatische Situation sofort und eilten ohne zu zögern zu Hilfe. Gemeinsam mit einem Beamten der Polizeiinspektion Gmünd gelang es ihnen, den verunfallten Lenker aus dem sinkenden Fahrzeug zu befreien und ans Ufer zu bringen. Für den 43-Jährigen ging es um Sekunden.

Mitglieder des Feuerwehrmedizinischen Diensts, ein Feuerwehrarzt sowie das Rote Kreuz konnten den Fahrzeuglenker erfolgreich reanimieren. Kommandant Krenn: "Dem Verunfallten konnte so vermutlich das Leben gerettet werden."

Rettungshubschrauber im Einsatz

Der 43-Jährige erlitt schwere Verletzungen und musste noch am Ufer notärztlich versorgt werden. Anschließend wurde er mit dem Rettungshubschrauber Christophorus 15 in das Universitätsklinikum Linz geflogen. Aufgrund der unklaren Lage, ob sich weitere Personen im Fahrzeug befinden, wurde umgehend die Tauchgruppe Nord des NÖ Landesfeuerwehrkommandos nachalarmiert.

Das Unfallfahrzeug wurde später von den Freiwilligen Feuerwehren aus der Lainsitz geborgen. Insgesamt standen 47 Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren, acht Einsatzkräfte des Rettungsdienstes sowie fünf Polizeibeamte rund drei Stunden im Einsatz.

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