Polizei warnt

Fiese Betrugsmasche – Fake-Polizist will Geld ergaunern

Achtung vor Betrugs-Masche! In der Steiermark gibt sich ein Mann als Polizist aus, will Unschuldigen Geld und Wertgegenstände aus der Tasche ziehen.
Österreich Heute
05.02.2026, 15:27
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Eine altbekannte Betrugsmasche sorgt erneut für Verunsicherung in der Südoststeiermark. Unbekannte Täter geben sich am Telefon als Polizisten aus und behaupten, ein naher Angehöriger des Angerufenen habe einen schweren Unfall verursacht. Nur gegen die Übergabe von Geld oder Wertgegenständen könne die betroffene Person einer angeblichen Haft entgehen. Doch der geschilderte Unfall ist frei erfunden – real ist nur der drohende finanzielle Schaden.

Wie die "Kleine Zeitung" berichtet, meldeten sich zuletzt mehrere Personen bei der Polizei, nachdem sie von angeblichen Beamten kontaktiert worden waren. In allen bekannten Fällen blieb es beim Versuch. "Es ist niemand zu Schaden gekommen", sagte Polizeisprecher Markus Lamb gegenüber der "Kleinen Zeitung".

Täter agieren in Wellen

Neu ist die Masche nicht. Laut Lamb konzentrieren sich die Betrüger immer wieder gezielt auf kleinere Regionen. "Sie brauchen schließlich auch Komplizen, die das Geld abholen", erklärte der Polizeisprecher. Ein großflächiges Vorgehen über das gesamte Bundesland hinweg sei daher kaum möglich. Stattdessen würden die Täter in bestimmten Gebieten zeitlich begrenzt aktiv werden.

Polizei warnt eindringlich

Die Polizei appelliert erneut an die Bevölkerung, sich nicht auf Gespräche mit vermeintlichen Polizisten einzulassen. "Wir fordern kein Geld und holen auch keine Wertgegenstände ab – solche Forderungen wird es von der Polizei nicht geben", betonte Lamb. Wer einen solchen Anruf erhält oder bereits betroffen ist, soll umgehend den Notruf 133 wählen.

Psychotricks sollen Geld entlocken

Besonders gefährlich sei laut Polizei die psychologische Vorgehensweise der Täter. Durch das Vorspielen einer akuten Notsituation setzen sie ihre Opfer massiv unter Druck und versuchen, emotionale Reaktionen auszunutzen. Die Exekutive rät daher, solche Gespräche sofort zu beenden und keinesfalls auf Forderungen einzugehen.

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