Neue Enthüllungen

FIFA-Boss Infantino wollte bei Super League mitmachen

Gianni Infantino wollte mit seinem WM-Deal sich und die FIFA mit Geld bereichern. Das war allerdings nicht der erste Plan des Bosses.
Sport Heute
06.08.2026, 10:20
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Nachdem Gianni Infantinos umstrittener Plan, Anteile der WM zu verkaufen, gewaltig gescheitert war, kommt nun ein weiterer geheimer Plan des FIFA-Bosses ans Licht – diesmal rund um die gescheiterte Super League.

Wie der britische "Guardian" berichtet, wollte die FIFA bei der Eliteliga von Anfang an eine zentrale Rolle spielen. Demnach existierte sogar bereits ein Vertragsentwurf, der die Super League eng an den Weltverband binden sollte.

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Infantinos Ziel: Die neue Liga sollte unter dem FIFA-Label laufen: Der Name "FIFA Super League". Dafür plante der Weltverband laut dem Bericht eine langfristige Partnerschaft mit der Super League und wollte sich umfangreiche Marken- und Vermarktungsrechte sowie einen Anteil an den Einnahmen sichern.

Wollte nationale Verbände umgehen

In dem Dokument ist von einer mindestens zwölfjährigen Zusammenarbeit zwischen FIFA und Super League die Rede. Geplant gewesen sein soll ein Joint Venture, bei dem die FIFA die kommerziellen Geschäfte der neuen Eliteliga steuern sollte.

Besonders brisant: Die Pläne hätten offenbar nur von den FIFA-Gremien abgesegnet werden müssen. Die nationalen Verbände wären bei der Entscheidung außen vor geblieben.

Damit nicht genug: Laut dem Vertragsentwurf wollte Infantino auch die Klub-WM komplett umkrempeln. Statt wie bisher nur alle vier Jahre hätte das Turnier künftig jährlich stattfinden sollen – als dreiwöchiger Bewerb mit direkter Anbindung an die Super League.

FIFA hätte bestimmen wollen

Dem "Guardian" zufolge hätte sich die FIFA zudem eine Vorzugsbeteiligung an der Super League gesichert. Dadurch hätte der Weltverband bei zentralen Fragen wie dem Modus, dem Spielkalender, der Verteilung von Geldern oder sogar der Bestellung der Liga-Führung ein entscheidendes Wort mitreden können.

Profitiert hätten von der Partnerschaft vor allem die FIFA und Europas finanzstärkste Klubs. Kleinere Vereine wären bei den neuen Geldquellen weitgehend leer ausgegangen. Kritiker sehen darin eine massive Verschärfung der finanziellen Kluft im europäischen Fußball – und genau diese Sorge hatte schon 2021 zu heftigen Fan-Protesten und letztlich zum Scheitern der Super-League-Pläne geführt.

{title && {title} } red, {title && {title} } 06.08.2026, 10:20